Dinkelbrot selber backen: Die besten & einfachsten Rezepte


 

 

 

 

 

Dinkel ist ein super beliebtes Getreide zum Brotbacken. Und das ist auch gut so!

Denn mit Dinkel lässt sich vielfältig, lecker und einfach backen. Gebäck mit Dinkel gelingt auch Anfängern gut und das Getreide hat einen angenehmen, mild-nussigen Geschmack. Warum Dinkel auch dem Körper gut tut, dazu haben wir euch weiter unten 4 spannende Fakten zusammengestellt. Aber zunächst widmen wir uns mal dem wichtigsten: den Brotrezepten mit Dinkel. Und zwar Brotrezepte für Einsteiger und alle, die gern schnell und gelingsicher backen.


Brot backen kann so einfach sein

Haben euch bisher komplizierte Brotrezepte und die Sorge vor Schmutz in der Küche davon abgehalten, Brot selbst zu backen? Oder hattet ihr Sorge, dass euer Brot nicht gelingt? Dann seid ihr entweder neu hier auf unserem Blog – oder wir konnten euch immer noch nicht überzeugen.

Denn wer uns kennt, der weiß, dass unsere Rezepte vor allem eins versprechen: Der Aufwand ist gering, die Ergebnisse aber um so leckerer.

Bei den meisten unserer Rezepte entfallen komplizierte Schritte wie langes Teigkneten und das Brotformen von Hand. So könnt ihr sehr einfach backen, selbst als Anfänger. Wir setzen oft auf No-Knead-Brote. Zu deutsch: Brote ohne Kneten.

Unsere Brote werden oft in einer Form gebacken. Diese Form kann z.B. ein gusseiserner Topf oder ein Römertopf sein , oder auch eine Kastenform. Dazu haben wir bereits eigene Tutorials gemacht. Klickt euch da doch auch gern mal rein:

Brot backen im gusseisernen Topf

Brot backen im Römertopf

Brot backen in der Kastenform

Wer übrigens nicht nur auf gesundes Getreide achtet, sondern auch darauf, nicht zu viele schnell verdauliche Kohlenhydrate zu essen, dem möchten wir dieses Tutorial ans Herz legen. Auch mit ganz vielen leckeren Dinkel-Rezepten:

Brot backen für Diabetiker


Dinkelbrot backen – so einfach und gesund wie nie!

Selbst Brot und Brötchen backen macht Spaß und ist super lecker! Wir lieben besonders Brote und Brötchen mit einfachen, aber wertvollen Zutaten. Da darf Dinkel natürlich nicht fehlen. Das Getreide gilt als echtes Superfood. Und dabei ist es sogar ein regionales Produkt, das heißt, lange Transportwege entfallen. Was nicht nur die Umwelt freut, sondern auch den Geldbeutel.

Daher möchten wir euch gern unser aktuelles Buches BROT BACKEN MIT DINKEL empfehlen. Wer einen Brotbackautomaten sein eigenen nennt, dem möchten wir BROT BACKEN MIT DINKEL IM BROTBACKAUTOMATEN als Herz legen. Und auch für Fans des Monsieur Cuisine oder Thermomix haben wir inzwischen ein Buch geschrieben: MONSIEUR BACKT MIT DINKEL.

Wenn ihr mögt, schaut doch mal rein und lasst euch von den 100 vielseitigen Rezepten in diesem Buch inspirieren ❤️


 

Darum lohnt sich das Brotbacken zu Hause:

  • Ihr wisst immer zu 100%, was drin steckt. Keine künstlichen Aromen, chemischen Hilftsstoffe oder sonstiger Unsinn.
  • Es ist kreativ! Man kann sooo viele Brotvarianten ausprobieren, eine leckerer als die nächste. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Es macht Spaß. Einige sagen, Brotbacken wäre sogar meditativ. Vor allem aber ist es ein tolles Gefühl, selbst aus einfachen Zutaten etwas so leckeres zu zaubern.
  • Es ist viel einfacher, als die meisten denken. Mit den passenden Rezepten gelingen sogar absoluten Neulingen perfekte Brote und Brötchen. Nach dem Motto: Einfach backen und genießen!
  • Es ist günstiger, als Brot zu kaufen. Zumindest, wenn ihr auf die Qualität des Brotes Wert legt, und besonders, wenn ihr auch mal etwas Außergewöhnliches probieren wollt, kommt ihr nicht um einen guten Handwerks-Bäcker drum herum. Und der hat seinen Preis (natürlich zu Recht). Wer aber selbst backt, spart kräftig. Besonders, wenn ihr z.B. mehrere Brote gleichzeitig backt, und so die Energiekosten je Brot auch noch senken könnt. Wer noch mehr Energie sparen will, backt im Brotbackautomat. Der verbraucht nur ca. 1/4 des Stroms, den ein Backofen benötigt.


 

Nun aber zu den Rezepten für das Brotbacken mit Dinkel

…diese Rezepte sind super für das Brotbacken zu Hause geeignet. Sie funktionieren einfach und ohne komplizierte Arbeitsschritte. Viel Spaß beim Ausprobieren! ❤️

 

Zartes Vollkornbrot mit Hafer & Dinkel

Das beste & schnellste Knäckebrot der Welt

Wellness-Brot: Das Eiweiß-Brot mit Dinkel und Möhren

Lecker & einfach: Das Rezept für Eiweissbrot mit easy Zutaten

Joghurt-Kruste

Skyr-Malzbierbrot, im Topf gebacken

Schnelles Eiweißbrot mit Quark

Buttermilchbrot aus dem Tontopf (mit Geling-Garantie)

Schnelles Walnussbrot

Nordisches Buchweizen-Brot mit Skyr

Saftiges Kichererbsen-Brot

Dinkelbrot mit Haselnüssen


Peppt euer Dinkelbrot doch auf. Und zwar mit selbst gezogenen Dinkelkeimen oder selbst gemachten Röstzwiebeln!

Getreidesprossen ziehen ist wirklich super einfach. Es und dauert nur ca. 2 Tage, selbst gesunde und leckere Dinkelkeimlinge zu ziehen! Röstzwiebeln gehen noch schneller und geben eurem Brot ein tolles Aroma und einen besonderen Crunch. Hier findet ihr die einfachen Rezepte:

Getreidesprossen selber ziehen

Röstzwiebeln – das beste Rezept zum selber machen


Entdeckt hier viele weitere wertvolle Tipps & Tricks zum Brotbacken!

Ihr seid auf den Geschmack gekommen und wollt Brot selber backen? Hier findet ihr viel Wissenswertes rund um das Kneten, Gehenlassen, Backen etc. – und einige hilfreiche SOS-Tricks, falls doch mal was schief gegangen ist ?

Brot backen: Tipps & Tricks

 


Damit euer selbst gebackenes Brot lange frisch bleibt, haben wir hier einige Tipps & Tricks für euch –

So bleibt euer Brot lange frisch & lecker:

9 Tipps zum Brot aufbewahren – so bleibt es lange frisch


 

 

 


 

Infos und Wissenswertes sowie Rezepte zum Brot Backen im Topf und im Römertopf findet ihr übrigens hier:

Nicht nur in der Kastenform kann man einfach tolles Brot backen. Ebenfalls sehr beliebt sind das Brotbacken im gusseisernen Topf / Dutch Oven sowie im Römertopf. Alle diese Techniken unterscheiden sich ein kleines bisschen voneinander. Hier findet ihr jeweils ein Tutorial mitsamt Rezepten zum

  • Brot backen im Topf und
  • Brot backen im Römertopf

Brot backen im Topf: Die besten Rezepte, Tipps & Tricks

Die besten Brotrezepte für den Römertopf (inkl. Tipps & Tricks)

Eiweißbrot selber backen: Die 7 besten Rezepte


…und was passt perfekt zu selbst gebackenem Brot? Genau! Selbstgekochte Marmelade. So wie diese hier:

 


 

Ihr mögt es, euer Brot selbst zu backen? Dann gefallen euch vielleicht auch die folgenden Rezepte:

Sauerteig selbst machen – super easy!

Die Hefe, die nie leer wird

Brotgewürz selber machen – das Klassische


5 spannende Fakten über Dinkel

Gut zu wissen: So gesund ist Dinkel

Dinkel ist gesund: Die Ballaststoffe und Vitamine im Dinkel schützen den Darm. Dabei ist es egal, ob ihr z.B. Dinkelflocken oder Dinkelmehl zu euch nehmt – so lange es aus dem vollen Korn stammt. Denn inzwischen weiß man: Wer viel Vollkornbrot isst, z.B. aus Dinkel, senkt sein generelles Krebsrisiko um bis zu 34%. Die Ballaststoffe darin reduzieren nämlich die Produktion von Gallensäure, die z.B. Darmkrebs begünstigt. Die wertvollen Ballaststoffe sorgen auch dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellt und verhindern damit größere Insulinausschüttungen. Die Bauchspeicheldrüse dankt es. Und Heißhungerattacken gehören damit der Vergangenheit an. Also: Greift öfters mal zum Dinkelvollkornbrot!

 

Dinkel ist ein echtes Urgetreide

Gerade Dinkel ist ein beliebtes Getreide zum Brotbacken. Dabei ist das „Trendgetreide“ der bewussten Ernährung eines der ältesten Getreide, das kultitiviert wurde und darf sich sogar „Urgetreide“ nennen. Denn Dinkel wurde bereits vor rund 8.000 Jahren in Ägypten angebaut und verbreitete sich mit der Völkerwanderung bis nach Europa. Obwohl das Korn auch hier jahrhundertelang sogar als Grundnahrungsmittel galt, geriet es ab dem 19 Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit und wurde vor allem durch den ertragreicheren Weizen verdrängt. Erst in den letzten Jahren tritt der Dinkel wieder seinen Siegeszug in unseren Breiten an. Dinkel galt einige Zeit als langweilig und hatte ein etwas sprödes Image. Doch das hat das gesunde Getreide inzwischen längst hinter sich gelassen und avanciert zum Trend-Getreide.

 

Dinkel wurde sogar von Hildegard von Bingen empfohlen

Dinkel gilt als gesund und gut verträglich. Schon die berühmte heilkundige Nonne Hildegard von Bingen empfahl Dinkel als Speise, die allerlei gesundheitliche Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen konnte. Ähnlich wie der nah verwandte Weizen ist Dinkel reich an Gluten. Dinkel enthält jedoch mehr Mineralstoffe und Spurenelemente als Weizen. Da Dinkel eiweißreich ist, wird er als gut sättigend empfunden. Sogar Menschen, die Weizen nicht gut vertragen, können Dinkel oftmals essen.

 

Dinkel kann den Darm gesund machen

Egal ob Dinkel oder eine andere Getreidesorte: Bei der Verwendung von Getreide wird generell zu Vollkorn geraten. Ärzte nehmen zudem an, dass Ballaststoffe Krebs besonders im Darmbereich verhindern, indem sie die Transitzeit des Stuhls verkürzen. So gelangen weniger schädliche Stoffe in die Blutbahn, der allgemeine Kontakt von Giftstoffen mit körpereigenem Gewebe wird reduziert. Ballaststoffe können aber noch mehr: Sie binden Karzinogene und können schützende Fettstoffe im Darm bilden.

Hinzu kommen Stoffe, die menschlichen Hormonen ähneln: Die Phytoöstrogene. Sie gleichen Hormonschwankungen aus und wirken sich daher positiv bei der Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen aus. Dinkel kann also helfen, den Darm gesund zu machen. Einige sagen sogar, Dinkel sei gut für die Bauchspeicheldrüse. Diese Idee ist spannend, aber tatsächlich haben wir bisher keine reellen Studien zum Thema Dinkel und Bauchspeicheldrüse gefunden. Aber wir bleiben dran. Sollte euch das Thema „Ernährung für die Bauchspeicheldrüse“ aber interessieren, empfehlen wir euch diesen Beitrag.

 

Warum vertragen manche Menschen keinen Weizen, aber können trotzdem den nah verwandten Dinkel essen?

Sowohl mit Dinkel, als auch mit Weizen könnt ihr sehr einfach backen. Aber: Viele Menschen haben Probleme mit Weizen, während sie Dinkel gut vertragen. Das ist auf den ersten Blick unlogisch, da beide Getreidearten eng miteinander verwandt sind. Aber es gibt einige kleine, aber entscheidende Unterschiede:

  1. Unterschiedliche Gluten-Strukturen: Sowohl Weizen als auch Dinkel enthalten Gluten. Diesem Protein verdanken die beiden Getreidesorten ihre guten Backeigenschaften. Aber es kann bei manchen Menschen zu Unverträglichkeiten führen. Von Glutenunverträglichkeit hat wohl jeder schon mal gehört. Allerdings haben Weizengluten und Dinkelgluten leicht unterschiedliche Strukturen. Einige Menschen, die empfindlich auf Weizengluten reagieren, vertragen trotzdem das Gluten im Dinkel.
  2. Amylase-Trypsin-Inhibitoren (ATIs): ATIs sind natürliche Stoffe, die von Getreidepflanzen produziert werden. Sie dienen den Pflanzen als Abwehrmechanismus gegen Parasiten und Krankheiten. Weizen wurde im Laufe der Zeit intensiv gezüchtet. Ein Teil dieser Zuchtauslese bestand darin, den Bedarf an Pestiziden im Weizenanbau zu reduzieren und einen höheren Schutz vor Schädlingen zu gewährleisten, in dem man die natürlichen Abwehrmechanismen der Pflanze erhöhte. Weniger Pestizide klingt doch erstmal gut, oder? Dieser Züchtungsprozess hat allerdings dazu geführt, dass moderne Weizensorten einen erhöhten Gehalt an ATIs aufweisen. Was man dabei nicht bedacht hat: ATIs können bei einigen Menschen eine Autoimmunreaktion auslösen. Dadurch werden im Körper an verschiedenen Stellen Entzündunsprozesse ausgelöst. Diese können z.B. die Darmschleimhaut schädigen und Beschwerden verursachen. Die Forschung steht hier noch relativ am Anfang.Dinkel hingegen wurde nicht so einem intensiven Züchtungsprozess unterzogen (s. Absatz „Dinkel ist ein echtes Urgetreide“). Er hat daher einen geringeren ATI-Gehalt. Man nimmt inzwischen an, dass dieser geringere ATI-Gehalt einer der Gründe ist, warum manche Menschen Dinkel besser vertragen als Weizen.

Obwohl Weizen und Dinkel eng miteinander verwandt sind, gibt es also Unterschiede in ihren Gluten-Strukturen und dem Gehalt an ATIs. Allerdings können individuelle Unverträglichkeiten von verschiedenen Faktoren abhängen und die Forschung auf diesem Gebiet muss noch einige offene Fragen beantworten.

 


 

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