Zartes Aprikosen-Chai-Gelee


 

Aprikosen-Chai-Gelee – das klingt ein bisschen exotisch. Und zugleich ist es wirklich ganz einfach selbst gemacht. 😄

Jetzt ist Marmeladenzeit. Aber bitte nicht schon wieder die „normale“ Marmelade! Dieses Jahr darf es etwas ausgefallener sein. Ein bisschen was Anderes einfach! …Dachten wir uns, und haben experimentiert. Mit allerlei Gewürzen lassen sich Marmeladen, Konfitüren und Gelees ja immer gut aufpeppen. Warum also nicht einfach mit Chai-Tee? Ist ja auch nichts anderes, als eine tolle Gewürzmischung im praktischen Teebeutel (unser liebster Chai Tee ist übrigens dieser hier).

Wer trotz Lust aufs Selbermachen keine Lust hat, ewig in der Küche zu stehen, der kann mit diesem samtig-fruchtigen Gelee im Handumdrehen etwas Tolles zaubern. Schmutz und Aufwand sind passé. Zumindest, wenn ihr auf gekaufte Säfte zurück greift. Aber natürlich ist selbst gemachter Saft noch besser (wie das geht? Dazu erfahrt ihr hier mehr).

Mit diesem Gelee habt ihr übrigens auch immer ein hübsches Geschenk aus der eigenen Küche, das garantiert gut ankommt (für 13 weitere tolle Geschenkideen aus der Küche klickt hier).

Dieses Gelee schmeckt ein wenig nach Weihnachten, haben die Probe-Esser gesagt. Das liegt an den Gewürzen im Chai-Tee. Also falls ihr jetzt schon winterliche Geschenke in Hinblick auf Weihnachten vorbereiten wollt, ist das die beste Gelegenheit. 😄 Auch wir haben beim Kochen schon fast weihnachtliche Gefühle entwickelt – und das bei über 30°C draußen!

Nur gut, dass es beim Kochen im Monsieur Cuisine in der Küche nicht auch noch wärmer wird als nötig. Ein absoluter Vorteil gegenüber dem Marmelade-Kochen im Topf! Und da das ganze im Verhältnis auch noch Energie einspart, passt diese Variante ja sehr gut in unsere derzeitige turbulente Energie-Lage 🙈 Vielleicht müssen wir demnächst mal „Energiespar-Rezepte“ entwickeln…

 

Übrigens: Aprikosen sind nicht nur ein sehr leckeres Obst, sondern auch richtig gesund! Denn sie enthalten unter anderem die Vitamine B1, B2, C und E sowie Beta Carotin und eine ganze Menge an Mineralstoffen, wie beispielsweise Calcium, Kalium und Phosphor.

Und diese Stoffe haben es in sich: Das in den sommerlichen Früchten reichlich enthaltene Kalium entwässert sanft. Der allseits bekannte Mineralstoff Calcium ist für gesunde Knochen von großer Bedeutung. Und der Mineralstoff Phosphor unterstützt die Aufnahme des Calciums im Körper sehr effektiv. Eine weitere wichtige Funktion des eher unbekannten Mineralstoffes Phosphors ist die als Puffer-Substanz im Säure-Basen-Haushalt des Körpers. Konkret gesagt: Phosphor hilft dabei, den pH-Wert des Blutes zu stabilisieren. Hättet ihr das gewusst?

Viel bekannter ist da wohl das „Immun-Vitamin“, das in Aprikosen steckt: Vitamin C. Es unterstützt das Immunsystem und kann sogar beim Abnehmen helfen.

Während Vitamin C in aller Munde ist, ist es ein anderes Vitamin (genauer gesagt: ein Provitamin), das die Aprikose auszeichnet: Beat Carotin. Gerade dieser pflanzliche Stoff ist einen näheren Blick wert: Beta Carotin ist ein sekundärer Pflanzenstoff und wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt. Beide Stoffe, das ursprüngliche Beta Carotin sowie auch das daraus gebildete Vitamin A sind hervorragende Antioxidantien. Sie erhöhen die Aktivität der Immunzellen und die Anzahl der körpereigenen Killerzellen und können so schädlichen den Einfluss von freien Radikalen auf die Körperzellen reduzieren.

Ganz besonders Vitamin A wirkt wie ein Schutzschild für Haut. Es kann sogar vor Schäden durch UV-Strahlung schützen. Das fettlösliche Vitamin A unterstützt zusätzlich die Sehfähigkeit und schützt vor Nachtblindheit und altersbedingter Degeneration der Augen. Das Vitamin verbessert  außerdem die Hautbeschaffenheit und kann sich sowohl bei zu trockener wie auch zu fettiger Haut positiv auswirken, in dem es ausgleichend wirkt. Leider kann der Körper Beat Carotin und Vitamin A nicht selbst herstellen, sondern ist auf die Aufnahme über die Nahrung angewiesen.

Vitamin E unterstützt die Aufnahme von Beta Carotin zusätzlich – und dieses Vitamin ist ebenfalls reichlich in Aprikosen enthalten. Die Frucht liefert also eine optimale Kombination an bioaktiven, gesunden Inhaltsstoffen. Ökologisch und regional angebaute Früchte sind in jedem Fall die beste Wahl. Aprikosen aus der Region werden erst geerntet, wenn sie reif sind und haben dadurch den höchsten Gehalt an Vitaminen und wertvollen Pflanzenstoffen. Bio-Obst ist zudem nachweislich weniger mit Pestiziden belastet.

Und das Tolle: Da das Beta Carotin relativ hitzebeständig ist, übersteht es auch das lange Erhitzen beim Marmeladekochen ohne Probleme!

 

Inspiriert wurde das Rezept von unserem neusten Buch:

Monsieur kocht Marmelade (Rezepte für den berühmten Kochmixer vom Discounter und alle anderen Kochmixer)

Wir haben in diesem Buch darauf geachtet, dass:

…die Rezepte in diesem Buch besonders einfach nachzumachen sind.

…sowohl moderne Rezeptideen wie auch klassische Lieblingsmarmeladen vorkommen.

…die Rezepte mit dem Kochmixer easy nachzukochen sind, denn dafür haben wir sie optimiert.

 

Übrigens: alle Rezepte  in diesem Buch sind von Natur aus vegan (das sind Marmeladen ja sowieso fast immer). Und so sind über 100 Rezeptkreationen zusammengekommen! Falls ihr neugierig seid, welche Sorten ihr dort entdecken könnt: Hier findet ihr alle Bilder & die Titel der Marmeladen-Rezepte im Buch – sowie einige tolle Bonusrezepte! Schaut doch mal rein 🙂

Alle Rezepte in diesem Buch sind für den bekannten Kochmixer vom Discounter ausgelegt, aber das meiste ist auch total einfach mit dem Haushaltsüblichen Mixer, Pürierstab oder auf dem Herd umsetzbar. Also bitte nicht traurig sein, falls ihr keinen Kochmixer habt. In Zukunft werden wir auch wieder ganz viele „klassische“ Rezepte für euch schreiben.

Das Rezept für unser zartes Aprikosen-Chai-Gelee haben wir extra in beiden Varianten für euch hier aufgeschrieben.

 

 

Also, los gehts!

 

Zartes Aprikosen-Chai-Gelee (Rezept für den Kochmixer)

…das Rezept für den herkömmlichen Kochtopf findet ihr weiter unten.

Für ca. 6 Gläser á 200 ml


Zutaten:

850 ml Aprikosen-Saft (Wie ihr Fruchtsaft mit dem Monsieur Cuisine  selbst machen könnt, verraten wir euch hier)
100 ml Orangensaft
½ Teelöffel abgeriebene Orangenschale
2 Beutel Chai-Tee
340
g Gelierzucker 3:1  (übrigens: Wie ihr Gelierzucker selbst machen könnt, verraten wir euch hier)

 

Zubereitung:

1. Den Saft in den Mixtopf geben und erhitzen: Mit eingesetztem Messbecher, 7 Minuten bei 100°C Stufe 1 erhitzen. Die Teebeutel hinein geben, und 20 Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel heraus nehmen, gut ausdrücken und entfernen.

2. Den Gelierzucker in den Kochmixer dazu geben und ohne Messbecher 13:00 Minuten bei 100°C auf Stufe 3 einkochen. Dabei den Kocheinsatz als Spritzschutz auf den Mixbehälterdeckel stellen.

3. Eine Gelierprobe machen. Dazu 1 Teelöffel des heißen Gelees auf einen kalten Teller geben. Den Teller nun leicht schräg halten. Verläuft die Masse zügig, muss das Gelee noch ein wenig weiter kochen, zunächst ca. 1 – 2 Minuten. Danach können Sie erneut eine Gelierprobe durchführen. Wird die Masse nach kurzer Zeit fest, hat das Gelee die Gelierprobe bestanden und kann abgefüllt werden.

4. Direkt nach dem Kochvorgang das Gelee in die dafür bereitgestellten Schraubgläser abfüllen und fest zudrehen. Falls Gelee an den Rand gekommen ist, sofort sauber wegwischen.

Tipp: Wenn ihr selbstgemachten Gelierzucker verwendet, empfehlen wir euch, den mit dem Chai-Tee aromatisierten Saft vorher vollständig abkühlen zu lassen,bevor ihr den Gelierzucker einrührt. Sonst besteht ggf. die Gefahr, dass dieser klumpt.

 

Übrigens: Dieses Gelee ist auch sehr lecker mit anderen Säften, z.B. aus Mirabellen, Äpfeln, Beeren oder Sauerkirschen. 

 


Zartes Aprikosen-Chai-Gelee (Rezept für den Kochtopf)

Für ca. 6 Gläser á 200 ml


Zutaten:

850 ml Aprikosen-Saft (Wie ihr Fruchtsaft mit dem Monsieur Cuisine  selbst machen könnt, verraten wir euch hier)
100 ml Orangensaft
½ Teelöffel abgeriebene Orangenschale
2 Beutel Chai-Tee
340
g Gelierzucker 3:1  (übrigens: Wie ihr Gelierzucker selbst machen könnt, verraten wir euch hier)

 

Zubereitung:

1. Den Saft in den Kochtopf geben und aufkochen lassen. Die Teebeutel hinein geben, und 20 Minuten ziehen lassen. Danach die Teebeutel heraus nehmen, gut ausdrücken und entfernen.

2. Den Gelierzucker in den Topf dazu geben und unter Rühren aufkochen lassen. Nun bei mittlerer Hitze und unter ständigem Rühren ca. 3 Minuten köcheln lassen.

3. Eine Gelierprobe machen. Dazu 1 Teelöffel des heißen Gelees auf einen kalten Teller geben. Den Teller nun leicht schräg halten. Verläuft die Masse zügig, muss das Gelee noch ein wenig weiter kochen, zunächst ca. 1 – 2 Minuten. Danach können Sie erneut eine Gelierprobe durchführen. Wird die Masse nach kurzer Zeit fest, hat das Gelee die Gelierprobe bestanden und kann abgefüllt werden.

4. Direkt nach dem Kochvorgang das Gelee in die dafür bereitgestellten Schraubgläser abfüllen und fest zudrehen. Falls Gelee an den Rand gekommen ist, sofort sauber wegwischen.

Tipp: Wenn ihr selbstgemachten Gelierzucker verwendet, empfehlen wir euch, den mit dem Chai-Tee aromatisierten Saft vorher vollständig abkühlen zu lassen,bevor ihr den Gelierzucker einrührt. Sonst besteht ggf. die Gefahr, dass dieser klumpt.

Übrigens: Dieses Gelee ist auch sehr lecker mit anderen Säften, z.B. aus Mirabellen, Äpfeln, Beeren oder Sauerkirschen.


Falls ihr noch Etiketten sucht, um sie an eure Gläser zu heften, schaut doch mal in unserem Downloadbereich. Dort haben wir eine Auswahl an liebevoll gestalteten Etiketten zum Runterladen und selbst Ausdrucken für euch! Außerdem findet ihr dort viele weitere Rezepte als Mini-Ebooks – stöbert doch gern mal durch:

Freebies & Gratis Downloads


 

 

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