Brot backen in der Kastenform – die besten Rezepte, Tipps & Tricks


 

 

 

Brot backen in der Kastenform – das hat viele Vorteile, geht einfach und gelingt so leicht, dass dieser Trend immer beliebter wird!

Haben euch bisher komplizierte Brotrezepte und die Sorge vor Schmutz in der Küche davon abgehalten, Brot selbst zu backen? Oder hattet ihr Sorge, dass euer Brot nicht gelingt? Dann seid ihr entweder neu hier auf unserem Blog – oder wir konnten euch immer noch nicht überzeugen 😉 Denn wer uns kennt, der weiß, dass unsere Rezepte vor allem eins versprechen: Der Aufwand ist gering, die Ergebnisse aber um so leckerer.

Bei den meisten unserer Rezepte entfallen komplizierte Schritte wie langes Teigkneten und das Brotformen von Hand. Wir setzen oft auf No-Knead-Brote. Zu deutsch: Brote ohne Kneten. Und das wird ganz oft in einer Form gebacken. Diese Form kann z.B. ein gusseiserner Topf oder ein Römertopf sein (dazu haben wir bereits eigene Tutorials gemacht), oder eben eine Kastenform. 


Brot backen in der Kastenform – Die größten Vorteile

Brot backen – so einfach wie nie!

Brotbacken in der Kastenform ist eine sehr einfache und unkomplizierte Art, Brot zu backen. Denn eine Kastenform haben die meisten ohnehin zu Hause. Und mit den richtigen Brotrezepten ist es wirklich super-einfach, Brot selbst zu backen.

Da ihr in der Kastenform perfekt Brote sogar ohne Kneten backen könnt, geht die Zubereitung wirklich extrem einfach. Selbst absolute Backanfänger können dadurch auf Anhieb sehr gute Backergebnisse erzielen. Der Einstieg ins Brotbacken fällt so wirklich ganz leicht.

Die perfekte Teig-Konsistenz ist eine der häufigsten Fehlerquellen beim Brotbacken. Denn ist der Teig zu feucht, zerläuft er beim Backen. Ist er allerdings zu trocken, schmeckt das Brot schnell trocken und zäh. Backt ihr aber in der Form, könnt ihr bedenkenlos auch einen eher weichen Teig verarbeiten. Euer Brot kann ja nicht verlaufen und platt wie eine Flunder werden! Das Brot backen in der Form hat also viele positive Aspekte.

Energie sparen durch effizientes Ausnutzen des Backofens

Energie sparen und Ressourcen schonen – diesen Wunsch haben viele Menschen. Im Haushalt, ganz besonders beim Kochen und Backen, gibt es da durchaus Möglichkeiten. Das effiziente Backen gehört dazu.

Effizient backen bedeutet beispielsweise, nicht mehr Energie zu verbrauchen, als nötig. Beim Backen könnt ihr mit einfachen Mitteln Energie einsparen:

  • Den Ofen nicht länger als nötig heizen lassen
  • und ihn möglichst effizient nutzen. Dies kann beispielsweise passieren, in dem mehrere Gerichte in logischer Abfolge nacheinander gebacken werden, oder, noch besser, der Platz im Ofen voll ausgenutzt wird.

Durch ihre praktische Form bietet sich die Kastenform ideal an, um den Backofen mit bis zu vier Broten gleichzeitig zu bestücken. So könnt ihr in einem Durchgang auf Vorrat backen und den Energiebedarf pro Brot dadurch ganz einfach um bis zu 75 % reduzieren. Möchtet ihr noch mehr Energie sparen, könnt ihr bei den meisten Rezepten bedenkenlos 5 bis 10 Minuten vor Ende der Backzeit die Hitze des Ofens ausschalten (die Tür jedoch unbedingt geschlossen halten). Das Brot backt dann in der Restwärme zu Ende.

All diese Maßnahmen unterstützen euch dabei, den Alltag ein kleines bisschen energieeffizienter zu gestalten. Das freut die Umwelt und euren Geldbeutel.

Übrigens: Dass wir uns Gedanken über effizientes Brotbacken machen, ist kein Phänomen der Neuzeit. Bereits während des 30-jährigen Krieges haben sich die Menschen überlegt, wie sie beim Brotbacken Ressourcen sparen können. Das Ergebnis war das sogenannte Komiss-Brot, das sich bis ins 20. Jahrhundert gehalten hat. Darunter verstand man ein Brot, das „angeschoben“ gebacken wurde, das heißt, die Brotlaibe liegen so dicht im Ofen, dass sie einander berühren und nur auf der Oberseite eine Kruste bilden. Daraus ergibt sich die Kastenform des Brotes.


 

Brot backen ohne Kneten – ganz einfach in der Form

Zum Brotbacken gehört doch auch das Kneten dazu, oder? Wie sollen dann Brotrezepte ohne Kneten funktionieren? Ganz einfach:

Trick 1: Softer Teig für kinderleichte Verarbeitung

Herkömmliche Rezepte für Brot und Brötchen kommen oftmals mit einem festen Teig daher, der dann auch tüchtig geknetet werden muss. Dazu kommen relativ viele Zubereitungsschritte: Von der Herstellung eines Vorteiges, über den Hauptteig, mehrere Gehphasen bis zum Kneten und Falten des Brotes. Das kostet Zeit und ist leider gerade für Anfänger schwer nachzuvollziehen, fehleranfällig und aufwändig. Deshalb setzen wir auf einen eher weichen Teig.

Trick 2: Die Form

Damit ihr euch all die komplizierten Zubereitungsschritte beim Brotbacken sparen könnt, haben wir für euch Rezepte ausgewählt, die ohne diese komplizierten Arbeitsschritte und vor allem ohne aufwändiges Kneten auskommen. Der Trick ist ein relativ weicher Teig, der nur fix angerührt wird und dann in einer Form gebacken wird. Die Form gibt den Teig den Halt, den er braucht. 


Welche Form ist die richtige?

Wenn ihr gern Kuchen backt, habt ihr wahrscheinlich bereits eine Kastenform zu Hause. So können ihr sofort loslegen. Falls ihr allerdings noch auf der Suche nach einer geeigneten Form seid, oder generell mehr über die „perfekte“ Form zum Brotbacken wissen möchtet, findet ihr hier wertvolle Informationen. Damit das Brot daraus immer genau so gelingt, wie ihr es euch wünscht, haben wir hier die besten Tipps rund um die richtige Form zusammengestellt:

Die Größe

Damit euer Brot weder zu flach, noch zu hoch wird (und schon gar nicht überläuft), spielt die Größe der Form eine entscheidende Rolle. Als Faustregel gilt:
500 g Teig – 20 bis 22 cm Kastenform
750 g Teig – 25 bis 27 cm Kastenform
1000 g Teig – 30 bis 32 cm Kastenform
1500 g Teig – ca. 35 cm Kastenform

Das Teig-Gewicht errechnet ihr, in dem ihr das Gewicht aller Zutaten addiert.

Notfalls könnt ihr auch eine kleinere Teigmenge in einer größeren Form backen. Dann wird das Brot allerdings etwas flacher. Wir haben ebenfalls schon folgenden Behelf getestet und für gut befunden: Hat man zu viel Teig für seine Form, kann man entweder den Teig auf zwei kleinere Kastenformen aufteilen, oder eine kleinere Form entsprechend füllen und den restlichen Teig in gefetteten Muffinförmchen backen. So erhält man ein Brot und einige Brötchen. Beachtet bitte, dass sich die Backzeit bei kleineren Broten oder Brötchen etwas verkürzt.

Das Material

Sehr gut eigenen sich antihaft-beschichtete Kastenformen aus Metall. Diese haben die nötige Stabilität, sind günstig in der Anschaffung und verfügen über eine relativ gute Wärmeweiterleitung. Beachtet bitte, dass die Antihaftbeschichtung intakt sein sollte, da Säure (z.B. aus Sauerteig) ansonsten das darunter liegende Blech angreift. Unbeschichtete Weißblechformen sind zum Brotbacken daher auch eher ungeeignet!

Formen aus Keramik, Ton oder Steingut haben eine exzellente Wärmeweiterleitung, jedoch gilt zu beachten, dass diese nicht im kalten Zustand in den bereits erhitzten Ofen geschoben werden sollten, da sie im schlimmsten Fall durch den Temperaturunterschied bersten könnten. Backt ihr aber beispielsweise Rezepte, bei denen das Brot in den kalten Ofen geschoben und zusammen mit dem Ofen aufgeheizt wird, eigenen sich diese Formen gut. Bedenkt bitte, dass diese Formen besonders gut gefettet oder mit Backpapier ausgelegt werden müssen, damit nichts anbackt!

Silikonformen sind sehr einfach in der Handhabung. Sie müssen nicht eingefettet werden, das Ausspülen mit kaltem Wasser vor dem Einfüllen des Teiges genügt. Allerdings ist die Stabilität gelegentlich mangelhaft, so dass sich Silikonformen für schwere Teige – wie etwa Brot – nur bedingt eignen.

Die Pflege

Nach dem Backen sollte die Form selbstverständlich gereinigt werden. Verwendet ihr Backpapier, bleiben in der Regel keine Teigreste in der Form. Ein Auswischen mit einem feuchten Tuch genügt dann meist und schont das Material.

Habt ihr euch hingegen dazu entschlossen, die Form vor dem Backen zu fetten, solltet ihr sie nach dem Backen und Abkühlen mit Wasser und Spülmittel reinigen, damit alle Rückstände entfernt werden. Vermeidet es unbedingt, antihaft-beschichteten Formen dabei mit scharfen Gegenständen, Scheuermitteln oder -schwämmen zu Leibe zu rücken! Sind die Verschmutzungen hartnäckig (etwa weil Teigreste in der Form festgebacken sind), ist Einweichen in Wasser über mehrere Stunden das Mittel der Wahl. Danach lässt sich alles sehr gut und schonend lösen.

Auch wenn eure Form spülmaschinengeeignet ist, empfehlen wir, die Form nicht allzu oft im Geschirrspüler zu reinigen, da die Beschichtung (bei Metallformen) darunter leidet. In unserer Versuchsküche mussten wir zudem feststellen, dass manche Silikon- und Tonformen einen Geschmack von Spülmittel durch das Reinigen im Geschirrspüler angenommen hatten und diesen auch an das nächste Gebäck weitergeben. Daher empfehlen wir auch bei diesen Formen das behutsame Spülen von Hand mit so wenig Spülmittel wie nötig. Lediglich glasierte Steingut- und Tonformen haben bei unseren Tests im Geschirrspüler auch langfristig keinen Schaden genommen.

Noch ein Tipp…

Zwar sind die Rezepte auf dieser Seite auf das Backen in einer Kastenform ausgelegt, aber es spricht natürlich nichts dagegen, auch einmal andere Formen zu verwenden! Wie wäre es einmal mit einem Brotkranz aus der Gugelhupf-Form? Oder zum Valentinstag mit einem Brot in Herzform? Ein Brot aus einer lustigen Tierform erfreut bestimmt nicht nur Kinder. Und wer eine schön geformte Auflaufform hat, kann auch einmal diese einmal als Brotform nutzen. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!


Warum lohnt es sich, Brot selbst zu backen?

Brot selber backen macht Spaß und hat einige Vorteile:

  • Ihr wisst immer zu 100%, was drin steckt. Keine künstlichen Aromen, chemischen Hilftsstoffe oder sonstiger Unsinn.
  • Es ist kreativ! Man kann sooo viele Brotvarianten ausprobieren, eine leckerer als die nächste. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Es macht Spaß. Einige sagen, es wäre sogar meditativ. Vor allem aber ist es ein tolles Gefühl, selbst aus einfachen Zutaten etwas so leckeres zu zaubern.
  • Es ist viel einfacher, als die meisten denken. Mit den passenden Rezepten gelingen sogar absoluten Neulingen perfekte Ergebnisse.

 

Nun aber zu den Rezepten für das Brotbacken in der Kastenform

…diese Rezepte sind super für das Backen in der Kastenform geeignet. Sie funktionieren einfach und ohne komplizierte Arbeitsschritte. Viel Spaß beim Ausprobieren! ❤️

Joghurt-Kruste

Schnelles Walnussbrot

Ein Teig – 7 Brote

Nordisches Buchweizen-Brot mit Skyr

Kürbis-Brot

Dinkelbrot mit Haselnüssen

Pesto Rosso Brot mit wenig Hefe & langer Gehzeit

Süßer Vanillestuten mit Haselnüssen


Entdeckt hier viele weitere wertvolle Tipps & Tricks zum Brotbacken!

Ihr seid auf den Geschmack gekommen und wollt Brot selber backen? Hier findet ihr viel Wissenswertes rund um das Kneten, Gehenlassen, Backen etc. – und einige hilfreiche SOS-Tricks, falls doch mal was schief gegangen ist 😉

Brot backen: Tipps & Tricks

 


Damit euer selbst gebackenes Brot lange frisch bleibt, haben wir hier einige Tipps & Tricks für euch –

So bleibt euer Brot lange frisch & lecker:

9 Tipps zum Brot aufbewahren – so bleibt es lange frisch


 

 

 


 

Infos und Wissenswertes sowie Rezepte zum Brot Backen im Topf und im Römertopf findet ihr übrigens hier:

Nicht nur in der Kastenform kann man tolles Brot backen. Ebenfalls sehr beliebt sind das Brotbacken im gusseisernen Topf / Dutch Oven sowie im Römertopf. Alle diese Techniken unterscheiden sich ein kleines bisschen voneinander. Hier findet ihr jeweils ein Tutorial mitsamt Rezepten zum

  • Brot backen im Topf und
  • Brot backen im Römertopf

Brot backen im Topf: Die besten Rezepte, Tipps & Tricks

Die 8 besten Brotrezepte für den Römertopf (inkl. Tipps & Tricks)

 


…und was passt perfekt zu selbst gebackenem Brot? Genau! Selbstgekochte Marmelade. So wie diese hier:

 


 

Ihr mögt es, euer Brot selbst zu backen? Dann gefallen euch vielleicht auch die folgenden Rezepte:

Sauerteig selbst machen – super easy!

Die Hefe, die nie leer wird

Brotgewürz selber machen – das Klassische


Ihr kocht und backt gern? Dann sind diese Rezepte bestimmt was für euch:

Die 13 besten Geschenkideen aus der Küche

11 unwiderstehliche Plätzchen- & Pralinenrezepte zu Weihnachten

Die 22 besten Kuchen ohne Weizenmehl

Die 12 besten Kuchen ohne Zucker

 

 


Mehr Rezepte gesucht? Dann schaut doch mal hier:

 


 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert