Dinkelbrot mit Haselnüssen   Vor kurzem aktualisiert!


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Selbst Brot und Brötchen backen macht Spaß und ist super lecker! Wir lieben besonders Brote und Brötchen mit knusprigen Nüssen drin. Außerdem mögen wir super gern wertvolle Zutaten. Da darf Hafer natürlich nicht fehlen. 

Nachdem unser letztes Brot-Rezept mit Haferflocken bei euch so gut bei euch ankam, haben wir mal unseren Blog durchforstet und festgestellt, dass wir schon ganz schön viele Hafer-Rezepte mit euch geteilt haben. Kein Wunder, immerhin sind Haferflocken und -kleie in unserer Küche ein ganz fester Bestandteil. Und so rieseln ziemlich oft auch Haferflocken oder Haferkleie in unsere Kreationen mit rein 😅 Daher möchten wir euch gern unser aktuelles Buches BROT BACKEN MIT HAFERFLOCKEN empfehlen.

Wenn ihr mögt, schaut doch mal rein und lasst euch von den 100 vielseitigen Rezepten in diesem Buch inspirieren ❤️

 

Denn Hafer ist ein absolutes Superfood! Und dabei ist es sogar ein regionales Produkt, das heißt, lange Transportwege entfallen. Was nicht nur die Umwelt freut, sondern auch den Geldbeutel.

Ernährungsphysiologisch ist Hafer die hochwertigste Getreideart, die in Mitteleuropa angebaut wird. Und es wird noch besser: Hafer gilt sogar als eine der gesündesten Getreidearten weltweit.

Das Getreide könnt ihr auf dem Feld leicht erkennen: Es hat keine stehenden Ähren, sondern die Körner hängen am Halm (zu sehen auf demBild ganz oben). Damit unterscheidet Hafer sich deutlich von z.B. Gerste, Roggen, Weizen und Dinkel.

Hafer blickt auf eine lange Geschichte zurück: Die Haferpflanze gelangte bereits im Jahr 5.000 v.Chr. Aus dem vorderen Orient nach Europa. Allerdings dauerte es nochmal ca. 2.000 Jahre, bis Menschen den Nutzen des Hafers voll ausschöpften. Kultiviert und gezielt angebaut wird Hafer nämlich erst seit rund 3.000 Jahren in unseren Breiten.

Obwohl der Hafer damit eine noch relativ junge Kulturpflanze ist, gilt er dennoch einigen Experten als Ur-Getreide, weil er (im Gegensatz zu beispielsweise Weizen oder einigen anderen Getreidearten) nicht in extremem Maße zu Hochleistungs-Pflanzen umgezüchtet wurde, sondern auch heute noch relativ ursprünglich ist. Das liegt wohl hauptsächlich daran, dass Hafer schon immer gern als Futter für die Tiere verwendet wurde, und für den Menschen weniger interessant war (für die menschliche Ernährung schienen lange Zeit Getreidearten wie Weizen, Dinkel und Roggen attraktiver). Dadurch erfuhr der Hafer schlichtweg über lange Zeit weniger Aufmerksamkeit und „Optimierungs-Wahn“.

Die meisten Menschen heute kennen Hafer in Form von Haferflocken. Kein Wunder, denn dies ist die im Handel gebräuchlichste Form. Haferflocken sind in jedem Supermarkt erhältlich und überaus erschwinglich.

Haferflocken sind ein überaus wertvolles Naturprodukt, denn sie enthalten in der Regel das volle Korn, also sowohl die Randschichten des Korns, wie auch den Keimling. Damit handelt sich bei Haferflocken automatisch um ein Vollkornprodukt. Das hat tolle Vorteile für den Ernährung: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe bleiben während der Verarbeitung der Haferflocken weitgehend erhalten und gelangen in die Nahrung.

Sicher kennt ihr Porridge und Haferbrei. Aber das wird diesem Super-Korn nicht ansatzweise gerecht. Denn gerade zum Backen könnt ihr Haferflocken sehr gut verwenden, da sie wirklich extrem vielseitig sind: Kernige Haferflocken liefern ein eher rustikales Backergebnis, zarte Flocken ein feineres. Wer es noch feiner mag, der kann Haferflocken auch vor dem Verarbeiten im Mixer noch weiter zerkleinern. So enthält man ein tolles, hochwertiges Hafermehl. Egal, ob süß oder herzhaft – Haferflocken lassen sich aufgrund ihres milden, leicht nussigen Geschmacks vielfältig nutzen.


 

Jetzt aber erstmal zum Rezept für dieses raffinierte, leckere Nuss-Brot:

 

 

 

 

Schnelles Dinkelbrot mit Hafer & Haselnüssen – so easy & lecker

Zutaten für 1 Brot mit ca. 900 g

Nährwerte pro 100 g ca.: 221 kcal, 2 g Fett, 36 g Eiweiß, 39 g Kohlenhydrate

Zubereitungszeit: 12 Minuten (zzgl. Gehzeit und Backzeit)

 

 

Zutaten:

150 g Haselnüsse 

400 g Dinkelmehl Type 1050

150 g Haferflocken

450 ml lauwarmes Wasser

2 Teelöffel Salz

2 Esslöffel Essig

1 Teelöffel Zuckerrübensirup (Alternativ Ahornsirup oder Zucker)

1 Päckchen Trockenhefe oder 1 Würfel frische Hefe 

30 g Sauerteig, getrocknet (oder 60 g frischer Sauerteig, dann bitte oben 30 ml Wasser weniger nehmen)

 

 

Zubereitung:

  1. Röste zuerst die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett an und lasst sie anschließend abkühlen. 
  2. Gebt während der Abkühlphase alle übrigen Zutaten in eine Rührschüssel. Knetet den Teig 5– 7 Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes. Am Schluss rührt die Nüsse noch kurz unter.
  3. Gebt den Teig in einen gefetteten und nach Belieben mit Haferflocken ausgestreuten Tontopf („Römertopf“)  oder eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform und lasst ihn 1 Stunde gehen. 
  4. Backt das Brot im nicht vorgeheizten Ofen: 

Mittlere Einschubleiste
Umluft: 175°C ca. 50 – 60 Minuten
Ober- und Unterhitze: 180°C ca. 55 – 65 Minuten


 

Übrigens: Wenn ihr euch für wirklich einfaches Brotbacken interessiert, haben wir genau das richtige für euch: Unsere aktuelle Neuerscheinung Brot backen ohne Kneten, schaut doch mal rein!

 

Wir haben für dieses Buch darauf geachtet, dass…

  • …ihr alle Brote schnell und einfach zubereiten könnt
  • …ihr keine Backprofis sein müsst – denn komplizierte Schritte entfallen (z.B. das Kneten auf der Arbeitsplatte, Falten und Wirken des Teiges etc.)
  • …durch clevere Rezeptführung möglichst wenig Aufwand und Schmutz in eurer Küche entsteht
  • …eine lange Gehzeit dafür sorgt, dass eure Brote besonders lecker und bekömmlich werden und eine tolle Konsistenz haben

Herausgekommen ist ein Buch voller Rezepte, die dafür optimiert haben, in der heimischen Küche super-leckeres Brot zu backen – und zwar auch für Anfänger und alle, die wenig Zeit haben.

 

 


Übrigens: Wenn ihr gern Brot backt, möchten wir euch diese Beiträge ans Herz legen:

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Übrigens: Dieses Brot ist richtig gesund:

 

Essentielle Aminosäuren im Hafer unterstützen den Aufbau von Muskeln, Nerven und die Bildung von Botenstoffen. Ballaststoffe regulieren die Verdauung. Hafer kennen die meisten vor allem in Form von Haferflocken. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten, z.B. Weizen, Roggen oder Gerste ist Hafer sehr nährstoffreich. Mit rund 12% Eiweißanteil ist Hafer für ein Getreide sehr proteinreich.

Der Eiweißanteil besteht hauptsächlich aus den Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin und Valin, die der Körper nicht selbst bilden kann – sie müssen also von außen zugeführt werden.

Isoleucin, Leucin und Valin werden zum Aufbau der Muskelzellen benötigt bzw. zu deren Erhalt benötigt. Lysin trägt zum Wachstum, zur Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern sowie zur Kollagensynthese und zur Gesundheit der Knochen bei und spielt eine wichtige Rolle bei der Reparatur von Gewebe.

Die Aminosäure Methionin wird sogar als Medikament verwendet, unter anderem zur Vermeidung von Nierensteinen, zur Hemmung des Bakterienwachstums bei Blasenentzündungen und als Bestandteil von Infusionslösungen zur Ernährung. Phenylalanin ist an der Synthese wichtiger Botenstoffe beteiligt und muss vor allem bei Stress in höherer Menge aufgenommen werden, um den Körper ausreichend zu versorgen.

Zudem enthält Hafer Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Phosphor und Zink, Vitamine aus der B-Gruppe sowie Vitamin E. Aufgrund eines großen Ballaststoffanteils gilt Hafer als Heilmittel bei Magen-Darm-Beschwerden. In Haferkleie ist der Ballaststoffgehalt besonders hoch!

Die unverdaulichen Ballaststoffe des Getreides bilden einen Schleimfilm, der sich schützend auf Magen- und Darmschleimhaut legt. Verdauungsbeschwerden und Entzündungen können so gelindert werden bzw. abheilen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt auch dafür, dass Hafer lange sättigt. In Haferkleie tritt dieser Effekt potenziert zu Tage.

Haferflocken sind vielseitig einsetzbar, nicht nur als Müsli oder Haferbrei, sondern auch beim Backen und Kochen. Haferflocken eigenen sich beispielsweise, um Aufläufen eine schöne Kruste zu geben oder um Formen auszustreuen um ein Anbacken zu vermeiden.

Hafermehl oder Haferflocken können beim Backen einen Teil des Mehls ersetzen und Haferkleieflocken können sogar als Soßenbinder oder zum Andicken kalter und warmer, süßer und herzhafter Speisen verwendet werden.

 

Vollkorn ist gesund: Ballaststoffe und Vitamine schützen den Darm. Wer viel Vollkornbrot isst, senkt sein generelles Krebsrisiko um bis zu 34%. Die Ballaststoffe reduzieren die Produktion von Gallensäure, die z.B. Darmkrebs begünstigt. Sie sorgen auch dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellt und verhindern damit größere Insulinausschüttungen. Die Bauchspeicheldrüse dankt es.

Gerade Dinkel ist ein beliebtes Getreide zum Brotbacken. Dabei ist das „Trendgetreide“ der bewussten Ernährung eines der ältesten Getreide, das kulitiviert wurde und darf sich sogar „Urgetreide“ nennen. Denn Dinkel wurde bereits vor rund 8.000 Jahren in Ägypten angebaut und verbreitete sich mit der Völkerwanderung bis nach Europa. Obwohl das Korn auch hier jahrhundertelang sogar als Grundnahrungsmittel galt, geriet es ab dem 19 Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit und wurde vor allem durch den ertragreicheren Weizen verdrängt. Erst in den letzten Jahren tritt der Dinkel wieder seinen Siegeszug in unseren Breiten an.

Dinkel gilt als gesund und gut verträglich. Schon die heilkundige Nonne Hildegard von Bingen empfahl Dinkel als Speise, die allerlei gesundheitliche Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen konnte. Ähnlich wie der nah verwandte Weizen ist Dinkel reich an Gluten. Dinkel enthält jedoch mehr Mineralstoffe und Spurenelemente als Weizen. Da Dinkel eiweißreich ist, wird er als gut sättigend empfunden.

Egal ob Dinkel oder eine andere Getreidesorte: Bei der Verwendung von Getreide wird generell zu Vollkorn geraten. Ärzte nehmen zudem an, dass Ballaststoffe Krebs besonders im Darmbereich verhindern, indem sie die Transitzeit des Stuhls verkürzen. So gelangen weniger schädliche Stoffe in die Blutbahn, der allgemeine Kontakt von Giftstoffen mit körpereigenem Gewebe wird reduziert. Ballaststoffe können aber noch mehr: Sie binden Karzinogene und können schützende Fettstoffe im Darm bilden.

Hinzu kommen Stoffe, die menschlichen Hormonen ähneln: Die Phytoöstrogene. Sie gleichen Hormonschwankungen aus und wirken sich daher positiv bei der Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen aus.

Auch wenn in der Presse und der Literatur immer mal wieder vor Getreide – besonders Weizen – gewarnt wird: Unsere gängigen Getreidesorten sind gesund. Sie enthalten Vitamine, Mineralien und viele weitere Stoffe, die Ihrer Gesundheit guttun. Lediglich der Konsum im Übermaß ist nicht zu empfehlen. Genießen Sie also das volle Korn – in Maßen. Damit tun Sie sich etwas Gutes. Experten raten übrigens zu zwei Scheiben Vollkornbrot pro Tag. Es dürfen aber natürlich auch Getreideflocken, Bulgur oder ganze, gekochte Körner sein.

 

 

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