Brot backen ohne Mehl und Hefe   Vor kurzem aktualisiert!


 

 

 

 

 

 

 

Die Welt steht Kopf – und Hefe und Mehl sind zunehmend ausverkauft. Wer trotzdem nicht aufs Brotbacken verzichten will, muss kreativ werden. Oder die richtigen Rezepte kennen! 😉 Keine Sorge, wir helfen euch.

 

Denn wir haben da eins für euch. Wir nennen es scherzhaft: Das Krisenbrot! 

 

Weitere tolle Rezepte mit und ohne Mehl, aber immer mit den leckeren und gesunden Haferflocken findet ihr in unserem Buch „Brot backen mit Haferflocken„, das wir erst kürzlich komplett überarbeitet und ergänzt haben.

 

Das Brot ohne Mehl und Hefe

 

Zutaten:

1 Päckchen Backpulver

500 g feine Haferflocken

3 Esslöffel Leinsamen

1 Teelöffel Salz

250 g Naturjoghurt

250 g Magerquark

2 Eier

 

 

Zubereitung:

1. Zuerst alle trockenen Zutaten in einer großen Schüssel gründlich mischen. 

2. Dann den Joghurt, den Quark und die Eier zufügen und alles gründlich verkneten. Der Teig wird eher zäh, das ist so gewollt. Nun in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben und backen:


Mittlere Einschubleiste
Umluft: 180°C ca. 50 – 55 Minuten
Ober- und Unterhitze: 180°C ca. 55 – 60 Minuten

 

Tipp: streit die Form zusätzlich aus, z.B. mit  Haferflocken, Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder was auch immer ihr zur Hand habt. Probiert einfach aus, was ihr gerne mögt. Das gibt nochmal einen extra Crunch!

 

Übrigens: Falls ihr noch Mehl habt, aber eure Hefe langsam knapp wird, schaut doch mal in unseren Beitrag Die Hefe, die nie leer wird!

 

 

 


Tipps & Tricks zum Brotbacken

Weitere Tipps und Tricks rund ums Brotbacken in Perfektion findet ihr hier:

Brot backen: Tipps & Tricks

 


Sauerteig selbst machen

…ihr habt noch Mehl da, aber keine Hefe mehr? Kein Problem – mit Sauerteig kann man wunderbare Brote backen. Sauerteig könnt ihr ganz einfach selbst machen:

Sauerteig selbst machen – super easy!

 


 

Die Hefe, die nie leer wird

Ihr habt noch etwas Hefe? Dann vermehrt sie schnell! Es geht ganz einfach und so habt ihr welche für „schlechte Zeiten“:

Die Hefe, die nie leer wird

 


Mehr kreative Backideen gesucht? Dann schaut doch mal hier!

 

 

 


Entdeckt weitere tolle Brotrezepte in unserem Blog!

 

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Übrigens: Dieses Brot ist richtig gesund:

Wie praktisch, dass dieses Brot nicht nur schnell gemacht und lecker ist, sondern auch noch wertvolle Stoffe für eure Gesundheit liefert!

Essentielle Aminosäuren im Hafer unterstützen den Aufbau von Muskeln, Nerven und die Bildung von Botenstoffen. Ballaststoffe regulieren die Verdauung. Hafer kennen die meisten vor allem in Form von Haferflocken. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten, z.B. Weizen, Roggen oder Gerste ist Hafer sehr nährstoffreich. Mit rund 12% Eiweißanteil ist Hafer für ein Getreide sehr proteinreich.

Der Eiweißanteil besteht hauptsächlich aus den Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin und Valin, die der Körper nicht selbst bilden kann – sie müssen also von außen zugeführt werden.

Isoleucin, Leucin und Valin werden zum Aufbau der Muskelzellen benötigt bzw. zu deren Erhalt benötigt. Lysin trägt zum Wachstum, zur Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern sowie zur Kollagensynthese und zur Gesundheit der Knochen bei und spielt eine wichtige Rolle bei der Reparatur von Gewebe.

Die Aminosäure Methionin wird sogar als Medikament verwendet, unter anderem zur Vermeidung von Nierensteinen, zur Hemmung des Bakterienwachstums bei Blasenentzündungen und als Bestandteil von Infusionslösungen zur Ernährung. Phenylalanin ist an der Synthese wichtiger Botenstoffe beteiligt und muss vor allem bei Stress in höherer Menge aufgenommen werden, um den Körper ausreichend zu versorgen.

Zudem enthält Hafer Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Phosphor und Zink, Vitamine aus der B-Gruppe sowie Vitamin E. Aufgrund eines großen Ballaststoffanteils gilt Hafer als Heilmittel bei Magen-Darm-Beschwerden.

Die unverdaulichen Ballaststoffe des Getreides bilden einen Schleimfilm, der sich schützend auf Magen- und Darmschleimhaut legt. Verdauungsbeschwerden und Entzündungen können so gelindert werden bzw. abheilen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt auch dafür, dass Hafer lange sättigt.

Haferflocken sind vielseitig einsetzbar, nicht nur als Müsli oder Haferbrei, sondern auch beim Backen und Kochen. Haferflocken eigenen sich beispielsweise, um Aufläufen eine schöne Kruste zu geben oder um Formen auszustreuen um ein Anbacken zu vermeiden.

Hafermehl oder Haferflocken können beim Backen einen Teil des Mehls ersetzen und Haferkleieflocken können sogar als Soßenbinder oder zum Andicken kalter und warmer, süßer und herzhafter Speisen verwendet werden.

 

Joghurt liefert Calcium und nützliche Milchsäurebakterien, die den Darm gesund halten. Milch, der Ausgangsstoff für Joghurt, liefert Proteine, Calcium, Kalium, Magnesium, Jod und Vitamine. Mit Hilfe von Milchsäurebakterien in Joghurt umgewandelt, kann Milch aber noch mehr: Joghurt enthält Mikroorganismen (z.B. Lactobazillen, also Milchsäurebakterien, sowie Bifidobakterien), die natürlicherweise auch im menschlichen Darm vorkommen. Sie siedeln sich dort an und unterstützen die natürliche Darmfunktion. Dies wiederum unterstützt das Immunsystem und die Entgiftung des Körpers.

Studien belegen, dass viele Krankheiten, an denen das Immunsystem beteiligt, ihren Ursprung im Darm finden. Umgekehrt zeigte sich, dass zahlreiche Krankheiten durch Unterstützung der Bakterienflora im Darm positiv beeinflusst werden. Die Mikroorganismen im Joghurt hemmen das Wachstum von Keimen, die sich negativ auswirken, etwa Fäulnisbakterien, aber auch Viren und Pilzen.

Der Verzehr von Milchsäurebakterien mit probiotischen Eigenschaften trägt dazu bei, eine bakterielle Fehlbesiedelung zu normalisieren. Zudem geht man davon aus, dass prebiotische Lebensmittel das Risiko für Darmkrebs auch dadurch senken, in dem sie zellschädigende Enzyme hemmen.

Zu beachten ist, dass bei der Zufuhr über die Nahrung nur ein Teil der positiv wirkenden Mikroorganismen den Darm erreicht. Ein Großteil fällt leider der Magen- und Gallensäure zum Opfer. Daher sollte die tägliche Joghurt-Portion lieber etwas größer ausfallen oder aus wissenschaftlich getesteten prebiotischen Joghurts bestehen, die eine höhere Konzentration an Mikroorganismen enthalten, die zudem resistent gegenüber der Magensäure sind.

Um den positiven Effekt auszuschöpfen, verwenden Sie am besten Naturjoghurt. Mögen Sie es süß, fügen Sie besser selbst Obst, Honig, Stevia oder etwas Marmelade hinzu oder mixen Sie Ihren Joghurt mit etwas Fruchtsirup.

 

Eier liefern hochverdauliches Eiweiß sowie die „schön-macher“ Schwefel und Lecithin. Eier haben einen Eiweißgehalt von fast 13 Prozent. Das Eiweiß darin ist zudem besonders hochwertig und kann vom Körper zu 100% aufgenommen werden.  Eier machen lange satt und sind vielseitig, so dass sie bequem in den Speiseplan eingebaut werden können. In Eiern stecken zudem Vitamine und Mineralien – schließlich enthält ein Ei alles, was ein kleines Küken für seine Entwicklung braucht, also eine Menge lebensnotwendiger Vitalstoffe.

Eier machen sogar schön: Der enthaltene Schwefel lässt die Haare glänzen und macht die Haut prall und glatt. Lecithin unterstützt diesen Effekt, kann aber noch mehr: Es hilft nicht nur, die Haut gesund zu erhalten, sondern regeneriert auch die Schleimhäute (besonders im Magen-Darm-Trakt) und stärkt die Nervenzellen. Dadurch steigt die Konzentrationsfähigkeit.

Was hat es nun aber mit dem Cholesterin auf sich? Der Cholesteringehalt im Dotter eines mittelgroßen Eis beträgt etwa 220 Milligramm. Und das Cholesterin ist für den Menschen eine biologisch unentbehrliche Substanz, das beim Aufbau von Zellen und Nervenbahnen gebraucht wird. Einige Hormone (z.B. Vitamin D) synthetisiert der Körper aus Cholesterin.

Trotzdem benötigt der Körper Cholesterin nicht unbedingt über die Nahrung, da er selbst in der Lage ist, diesen Stoff zu bilden. Er schadet bei gesunden Menschen in „normalem“ Maße aber auch nicht. Täglich kann man bedenkenlos ein bis zwei Eier essen. Es sei denn, man leidet bereits an Arterienverkalkung oder einer Fettstoffwechselstörung. Dann sollten es nicht mehr als drei Eier pro Woche sein.

Übrigens: Je intensiver die Farbe des Dotters, umso mehr Grünfutter hat das Huhn gefressen – und umso gesünder und leckerer das Ei!

 

Leinsamen schützt den Verdauungstrakt, die Omega-3-Fettsäuren beugen Entzündungen vor. Leinsamen ist gleich dreimal gesund: Die Körner sind reich an herzschützenden Omega-3-Fettsäuren, wirken als Darmschutz und sind ein natürlicher Krebs-Hemmer. Doch der Reihe nach:

Leinsamen enthält Lignane, die zu den pflanzlichen Hormonen gehören. Die Wirkung ähnelt der des menschlichen Östrogens, sie kann aber auch wie ein Anti-Östrogen wirken (dies hängt von komplizierten Regelmechanismen im Körper ab).

Lignane können dadurch den Hormonhaushalt ausgleichen – was sich positiv auf die Entstehung hormonabhängiger Tumore (z.B. in Brust und Prostata) auswirkt. Ein weiterer Pluspunkt dieses Phytohormons ist seine Wirkung gegen Wechseljahrbeschwerden und Osteoporose.

Während Lignane in der Randschicht vorkommen, hat es auch das Innere in sich: Den ungewöhnlich hohe Anteil an Alpha-Linolensäure von rund 50%. Alpha-Linolensäure gehört zu den Omega-3-Fettsäuren. Diese wiederum spielen eine Rolle bei der Vorbeugung von Entzündungsreaktionen im Körper und sind für ihre positive Wirkung auf Herz und Blutgefäße sowie als Zellschutz bekannt.

Am berühmtesten ist aber die Wirkung von Leinsamen als sanftes Abführmittel. Die Körner können aufquellen und dabei bis zum 3-fachen ihres ursprünglichen Volumens erreichen.

Dies wiederum regt die Peristaltik (Darmbewegung) an. Das Besondere dabei sind die beim Quellen austretenden Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Magen- und Darmschleimhaut legen. Verdauungsbeschwerden werden dadurch effektiv reguliert und entzündete oder gereizte Schleimhäute können sich regenerieren. Die Verdauung wird beschleunigt, so dass Giftstoffe schneller ausgeschieden werden.

Leinsamen erhalten Sie im gut sortierten Supermarkt oder im Reformhaus. Dabei ist es unerheblich, ob Sie den gelben oder brauen Leinsamen bevorzugen, jedoch sollten Sie zu geschroteten Körnern greifen, da diese intensiver wirken.

Streuen Sie den Leinsamen z.B. über Müsli, rühren Sie sie in Joghurt ein oder fügen Sie sie beim Backen hinzu. Bei akuten Verdauungsbeschwerden können Sie auch etwa einen Esslöffel der Samen direkt zu sich nehmen. Beachten Sie dann aber, mindestens ein großes Glas Wasser dazu zu trinken, damit der Leinsamen ausreichend quellen kann.

Lagern Sie Leinsamen bitte gut verschlossen und nicht zu lange. Sobald er ranzig riecht, sollten Sie die Körner entsorgen. Falls Sie Leinsamen nicht mögen, können Sie dennoch von der herzschützenden Wirkung profitieren, in dem Sie in der Küche für Ihre kalten Speisen (Salate, Dips, etc.) Leinöl verwenden.

 

 

 

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