Brotbackmischung selber machen


         

 

Brot selber backen – das hat viele Vorteile, geht einfach und gelingt so leicht, dass dieser Trend immer beliebter wird! Und weil immer mehr Menschen ihr Brot selber backen, haben wir uns gedacht:  

 


 

Verschenkt doch mal eine Brotbackmischung!

 

 

Egal, ob die beschenkte Person im traditionellen Backofen backt, oder einen Brotbackautomaten benutzt – mit einer Backmischung für selbstgebackenes Brot liegt ihr bei allen begeisterten Brotbäckern richtig. Und auch bei allen, die es noch werden möchten.

 

Denn dank einer Brotbackmischung ist es super einfach. Selbst ungeübte Bäcker können damit richtig gutes Brot backen. Denn wir haben euch extra einfache Rezepte zusammengestellt.  

 

Der oder die Beschenkte braucht nur

  • die Backmischung und die flüssigen Zutaten zu verrühren 
  • den Teig gehen lassen
  • und backen.

…Mehr Arbeit ist es nicht! Was entfällt, sind das Kneten und Wirken des Teiges, wie bei herkömmlichen Brotrezepten. Auf diese Weise möchten wir sicherstellen, dass wirklich jeder mit ganz wenig Aufwand tolle Backwaren selber machen kann.

Damit ihr also ganz viel Backspaß verschenken könnt, haben wir ein ganzes Buch geschrieben, in dem wir euch die besten Brot Backmischungen vorstellen. Schaut doch mal rein.  

 

Tipp: Klickt auf „Blick ins Buch“ – dann könnt ihr schonmal rein blättern und findet einige Tipps & Tricks rund um die selbst gemachte Brotbackmischung.

 

 

 


Last-Minute-Geschenk

Aber auch für alle, die manchmal noch ein Last-Minute-Geschenk suchen, lohnt es sich, über eine Brotbackmischung nachzudenken.

Denn eine Backmischung ist in nur wenigen Minuten gemacht. Wir haben sogar einige sehr simple Rezepte für Backmischungen im Buch, die mit sehr wenigen Zutaten auskommen. Die Basis-Version besteht sogar nur aus 3 Zutaten: Mehl, Hefe und Salz. Damit mischt ihr einen tollen Brot-Mix und die beschenkt Person kann ein leckeres, gelingsicheres Brot backen.

Ihr interessiert euch generell für selbstgemachte Geschenke aus der Küche? Dann ist dieser Beitrag definitiv was für euch: 

 

Die 13 besten Geschenkideen aus der Küche


Hefe oder Sauerteig?

Wichtig zu wissen: Für unsere Brotbackmischungen verwenden wir ausschließlich Trockenhefe. In einigen Rezepten ergänzt durch getrockneten Sauerteig. Frische Hefe und frischer Sauerteig funktionieren aus verständlichen Gründen nicht (bzw. diese müssten dann vor dem Backen frisch dazu gegeben werden).

In unserem Buch gibt es Rezepte,

  • Für Brote Hefe (in dem Fall dann mit Trockenhefe)
  • Für Brote mit Sauerteig (getrockneter Sauerteig)
  • Für super schnelle Brote ganz ohne Hefe und Sauerteig (sogenannte Soda-Brote – diese werden i.d.R. mit Backpulver gebacken)

Wie ihr Sauerteig selber machen und sogar trocknen könnt, und wie ihr eigene Hefe vermehren und trocknen könnt, dazu haben wir bereits zwei Tutorials auf unserer Seite:

Sauerteig selbst machen – super easy!

Die Hefe, die nie leer wird

 


 

Brotbackmischung für den Brotbackautomaten

Wer einen Brotbackautomaten hat, der kennt sie bestimmt: Die vielen fertigen Backmischungen für Brot, die man inzwischen in fast jedem Supermarkt und natürlich online kaufen kann. Es gibt sooo viele Sorten! Und es spricht ja auch gar nichts dagegen, sich durch das Sortiment von Brotmischungen zu testen! Aber wenn es von Herzen kommen soll – dann ist selbstgemacht doch immer schöner!

 

Deshalb: Auch (oder gerade) für Besitzer von Brotbackautomaten sind Brotbackmischungen tolle Mitbringsel. Und damit es gut funktioniert, haben wir bei jedem Rezept in unserem Buch zwei Anleitungen beigefügt:

  • Einmal die für den „normalen“ Ofen
  • und eine für den Brotbackautomaten

 

Falls ihr selber einen Brotbackautomaten besitzt, und neugierig auf weitere Rezepte dafür seid, schaut euch doch mal in unserem Blog um. Inzwischen haben wir einige Rezepte für dieses praktische Küchengerät, z.B. dieses hier (übrigens eins der beliebtesten Rezepte überhaupt in unserem Blog): 🙂 

Dinkel-Joghurt-Brot aus dem Brotbackautomaten

 


 

 

Nun aber zum Rezept des heutigen Tages:

Dinkelbrot mit Saaten

 

 

 

 

 

Zutaten:

2 Teelöffel Salz

150 g Haferflocken

3 Esslöffel Leinsamen

50 g Kürbiskerne

300 g Dinkelmehl Type 1050 oder Dinkelvollkornmehl

1 Päckchen Trockenhefe

50 g Sonnenblumenkerne

 

Zubereitung:

1. Röstet die Sonnenblumenkerne und die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett an und lasst sie abkühlen.

2. Schichtet alle Zutaten in der Reihenfolge der Zutatenliste in ein Glas mit ca. 1 Liter Inhalt.

3. Drückt die Backmischung im Glas fest und verschließen Sie es gut.

4. Druckt das Etikett aus oder schreibt es ab und heftet es ans Glas. 

 

 


 

Gut zu wissen: Dieses Brot könnt ihr auch sehr gut im Topf oder im Römertopf backen. Diese Variante empfehlen wir euch, da es wirklich super klappt!

Mehr Infos und Wissenswertes sowie Rezepte zum Brot Backen im Topf, Römertopf oder der Kastenform findet ihr übrigens hier:

Brot backen im Topf: Die besten Rezepte, Tipps & Tricks

Die besten Brotrezepte für den Römertopf (inkl. Tipps & Tricks)

Brot backen in der Kastenform – die besten Rezepte, Tipps & Tricks

 

 

 


Noch eine tolle Backmischung findet ihr hier:

Herbstlicher Nuss-Stuten – Backmischung zum Verschenken

Peppt eure Brote doch mal auf!

Mit Brotgewürz wandelt ihr jedes Rezept mühelos ab:

Brotgewürz selber machen – 4 mal anders

 


Damit euer selbst gebackenes Brot lange frisch bleibt, haben wir hier einige Tipps & Tricks für euch – 

So bleibt euer Brot lange frisch & lecker:

9 Tipps zum Brot aufbewahren – so bleibt es lange frisch

 


…und was passt perfekt zu selbst gebackenem Brot? Genau! Selbstgekochte Marmelade. So wie diese hier:

 


 

Ihr mögt es, euer Brot selbst zu backen? Dann gefallen euch vielleicht auch die folgenden Rezepte:

 

Sauerteig selbst machen – super easy!

Die Hefe, die nie leer wird

 


 

Ihr kocht und backt gern? Dann sind diese Rezepte bestimmt was für euch:

 

Ein Teig – 7 Brote

 

11 unwiderstehliche Plätzchen- & Pralinenrezepte zu Weihnachten

Die 22 besten Kuchen ohne Weizenmehl

Die 13 besten Geschenkideen aus der Küche

 

 

 

Die 12 besten Kuchen ohne Zucker

 


Mehr Rezepte gesucht? Dann schaut doch mal hier:

 


Übrigens: Dieses Brot ist richtig gesund:

Dinkel ist ein beliebtes Getreide zum Brotbacken. Dabei ist das beliebte Trendgetreide eine der ältesten Getreidesorten und darf sich sogar „Urgetreide“ nennen. Denn Dinkel wurde bereits vor rund 8.000 Jahren in Ägypten angebaut und verbreitete sich mit der Völkerwanderung bis nach Europa. Obwohl Dinkel auch hier jahrhundertelang sogar als Grundnahrungsmittel galt, geriet es ab dem 19 Jahrhundert zunehmend in Vergessenheit und wurde vor allem durch den ertragreicheren Weizen verdrängt. Erst in den letzten Jahren tritt der Dinkel wieder seinen Siegeszug in unseren Breiten an. Dinkel gilt seit jeher als gesund und sehr gut verträglich. Schon die heilkundige Nonne Hildegard von Bingen empfahl Dinkel als Speise, die allerlei gesundheitliche Beschwerden lindern oder ihnen vorbeugen konnte.

Besonders in der Vollkorn-Variante ist er: Die Ballaststoffe und Vitamine des Vollkorns schützen den Darm. Wer viel Vollkornbrot isst, senkt sein generelles Krebsrisiko um bis zu 34%. Die Ballaststoffe reduzieren die Produktion von Gallensäure, die z.B. Darmkrebs begünstigt. Sie sorgen auch dafür, dass der Blutzuckerspiegel nicht in die Höhe schnellt und verhindern damit größere Insulinausschüttungen. Die Bauchspeicheldrüse dankt es.

Ähnlich wie der nah verwandte Weizen ist Dinkel reich an Gluten. Dinkel enthält jedoch mehr Mineralstoffe und Spurenelemente als Weizen. Da Dinkel eiweißreich ist, wird er als gut sättigend empfunden. Egal ob Dinkel oder eine andere Getreidesorte: Bei der Verwendung von Getreide wird generell zu Vollkorn geraten. Ärzte nehmen zudem an, dass Ballaststoffe Krebs besonders im Darmbereich verhindern, indem sie die Transitzeit des Stuhls verkürzen. So gelangen weniger schädliche Stoffe in die Blutbahn, der allgemeine Kontakt von Giftstoffen mit körpereigenem Gewebe wird reduziert. Ballaststoffe können aber noch mehr: Sie binden Karzinogene und können schützende Fettstoffe im Darm bilden. Hinzu kommen Stoffe, die menschlichen Hormonen ähneln: Die Phytoöstrogene. Sie gleichen Hormonschwankungen aus und wirken sich daher positiv bei der Vorbeugung von hormonabhängigen Krebserkrankungen aus. Auch wenn in der Presse und der Literatur immer mal wieder vor Getreide – besonders Weizen – gewarnt wird: Unsere gängigen Getreidesorten sind gesund. Sie enthalten Vitamine, Mineralien und viele weitere Stoffe, die Ihrer Gesundheit guttun. Lediglich der Konsum im Übermaß ist nicht zu empfehlen. Genießen Sie also das volle Korn – in Maßen. Damit tun Sie sich etwas Gutes. Experten raten übrigens zu zwei Scheiben Vollkornbrot pro Tag. Es dürfen aber natürlich auch Getreideflocken, Bulgur oder ganze, gekochte Körner sein.


Essentielle Aminosäuren im Hafer unterstützen den Aufbau von Muskeln, Nerven und die Bildung von Botenstoffen. Ballaststoffe regulieren die Verdauung. Hafer kennen die meisten vor allem in Form von Haferflocken. Im Vergleich zu anderen Getreidesorten, z.B. Weizen, Roggen oder Gerste ist Hafer sehr nährstoffreich. Mit rund 12% Eiweißanteil ist Hafer für ein Getreide sehr proteinreich.

Der Eiweißanteil besteht hauptsächlich aus den Aminosäuren Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin und Valin, die der Körper nicht selbst bilden kann – sie müssen also von außen zugeführt werden. Isoleucin, Leucin und Valin werden zum Aufbau der Muskelzellen benötigt bzw. zu deren Erhalt benötigt. Lysin trägt zum Wachstum, zur Bildung von Enzymen, Hormonen und Antikörpern sowie zur Kollagensynthese und zur Gesundheit der Knochen bei und spielt eine wichtige Rolle bei der Reparatur von Gewebe. Die Aminosäure Methionin wird sogar als Medikament verwendet, unter anderem zur Vermeidung von Nierensteinen, zur Hemmung des Bakterienwachstums bei Blasenentzündungen und als Bestandteil von Infusionslösungen zur Ernährung. Phenylalanin ist an der Synthese wichtiger Botenstoffe beteiligt und muss vor allem bei Stress in höherer Menge aufgenommen werden, um den Körper ausreichend zu versorgen. Zudem enthält Hafer Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium, Eisen, Calcium, Phosphor und Zink, Vitamine aus der B-Gruppe sowie Vitamin E. Aufgrund eines großen Ballaststoffanteils gilt Hafer als Heilmittel bei Magen-Darm-Beschwerden. In Haferkleie ist der Ballaststoffgehalt besonders hoch! Die unverdaulichen Ballaststoffe des Getreides bilden einen Schleimfilm, der sich schützend auf Magen- und Darmschleimhaut legt. Verdauungsbeschwerden und Entzündungen können so gelindert werden bzw. abheilen. Der hohe Ballaststoffgehalt sorgt auch dafür, dass Hafer lange sättigt. In Haferkleie tritt dieser Effekt potenziert zu Tage. Haferflocken sind vielseitig einsetzbar, nicht nur als Müsli oder Haferbrei, sondern auch beim Backen und Kochen. Haferflocken eigenen sich beispielsweise, um Aufläufen eine schöne Kruste zu geben oder um Formen auszustreuen um ein Anbacken zu vermeiden. Hafermehl oder Haferflocken können beim Backen einen Teil des Mehls ersetzen und Haferkleieflocken können sogar als Soßenbinder oder zum Andicken kalter und warmer, süßer und herzhafter Speisen verwendet werden.  


Leinsamen schützt den Verdauungstrakt, die Omega-3-Fettsäuren beugen Entzündungen vor. Leinsamen ist gleich dreimal gesund: Die Körner sind reich an herzschützenden Omega-3-Fettsäuren, wirken als Darmschutz und sind ein natürlicher Krebs-Hemmer. Doch der Reihe nach:

Leinsamen enthält Lignane, die zu den pflanzlichen Hormonen gehören. Die Wirkung ähnelt der des menschlichen Östrogens, sie kann aber auch wie ein Anti-Östrogen wirken (dies hängt von komplizierten Regelmechanismen im Körper ab). Lignane können dadurch den Hormonhaushalt ausgleichen – was sich positiv auf die Entstehung hormonabhängiger Tumore (z.B. in Brust und Prostata) auswirkt. Ein weiterer Pluspunkt dieses Phytohormons ist seine Wirkung gegen Wechseljahrbeschwerden und Osteoporose. Während Lignane in der Randschicht vorkommen, hat es auch das Innere in sich: Den ungewöhnlich hohe Anteil an Alpha-Linolensäure von rund 50%. Alpha-Linolensäure gehört zu den Omega-3-Fettsäuren. Diese wiederum spielen eine Rolle bei der Vorbeugung von Entzündungsreaktionen im Körper und sind für ihre positive Wirkung auf Herz und Blutgefäße sowie als Zellschutz bekannt. Am berühmtesten ist aber die Wirkung von Leinsamen als sanftes Abführmittel. Die Körner können aufquellen und dabei bis zum 3-fachen ihres ursprünglichen Volumens erreichen. Dies wiederum regt die Peristaltik (Darmbewegung) an. Das Besondere dabei sind die beim Quellen austretenden Schleimstoffe, die sich wie ein Schutzfilm über die Magen- und Darmschleimhaut legen. Verdauungsbeschwerden werden dadurch effektiv reguliert und entzündete oder gereizte Schleimhäute können sich regenerieren. Die Verdauung wird beschleunigt, so dass Giftstoffe schneller ausgeschieden werden. Leinsamen erhalten Sie im gut sortierten Supermarkt oder im Reformhaus. Dabei ist es unerheblich, ob Sie den gelben oder brauen Leinsamen bevorzugen, jedoch sollten Sie zu geschroteten Körnern greifen, da diese intensiver wirken. Streuen Sie den Leinsamen z.B. über Müsli, rühren Sie sie in Joghurt ein oder fügen Sie sie beim Backen hinzu. Bei akuten Verdauungsbeschwerden können Sie auch etwa einen Esslöffel der Samen direkt zu sich nehmen. Beachten Sie dann aber, mindestens ein großes Glas Wasser dazu zu trinken, damit der Leinsamen ausreichend quellen kann. Lagern Sie Leinsamen bitte gut verschlossen und nicht zu lange. Sobald er ranzig riecht, sollten Sie die Körner entsorgen. Falls Sie Leinsamen nicht mögen, können Sie dennoch von der herzschützenden Wirkung profitieren, in dem Sie in der Küche für Ihre kalten Speisen (Salate, Dips, etc.) Leinöl verwenden.


Darum lohnt sich das Brotbacken zu Hause:

  • Ihr wisst immer zu 100%, was drin steckt. Keine künstlichen Aromen, chemischen Hilftsstoffe oder sonstiger Unsinn.
  • Es ist kreativ! Man kann sooo viele Brotvarianten ausprobieren, eine leckerer als die nächste. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
  • Es macht Spaß. Einige sagen, Brotbacken wäre sogar meditativ. Vor allem aber ist es ein tolles Gefühl, selbst aus einfachen Zutaten etwas so leckeres zu zaubern.
  • Es ist viel einfacher, als die meisten denken. Mit den passenden Rezepten gelingen sogar absoluten Neulingen perfekte Brote und Brötchen.
  • Es ist günstiger, als Brot zu kaufen. Zumindest, wenn ihr auf die Qualität des Brotes Wert legt, und besonders, wenn ihr auch mal etwas Außergewöhnliches probieren wollt, kommt ihr nicht um einen guten Handwerks-Bäcker drum herum. Und der hat seinen Preis (natürlich zu Recht). Wer aber selbst backt, spart kräftig. Besonders, wenn ihr z.B. mehrere Brote gleichzeitig backt, und so die Energiekosten je Brot auch noch senken könnt. Wer noch mehr Energie sparen will, backt im Brotbackautomat. Der verbraucht nur ca. 1/4 des Stroms, den ein Backofen benötigt.

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert