Einfach, lecker und auch ohne Zucker möglich: Sahnige Eiscreme mit Nutella-Geschmack
(für die Eismaschine mit oder ohne Kompressor)
Dieses Eis mit Nutella Geschmack erinnert perfekt an die beliebte Nussnougatcreme und ist super einfach gemacht. Das Beste dabei: Wenn ihr sie ohne Zucker zubereitet, spart ihr rund 30% Kalorien! Kleines Plus: Hier kommen nur gute Zutaten rein. Edle Haselnüsse und gutes Kakaopulver machen das Nutellaeis zum echten Genusserlebnis. Übrigens: Es ist von Natur aus ein veganes Eis. Also: Es gibt viele Möglichkeiten, dieses Eis genau an eure Ernährungsvorlieben anzupassen.
Dieses einfache Rezept für Nutella Eis ist:
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wunderbar cremig und schokoladig-nussig
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ganz ohne zugesetzten Zucker möglich und damit perfekt für alle, die auf ihre Ernährung achten
- Low Carb und keto-freunlich, wenn ihr es ohne Haushaltszucker zubereitet
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von Natur aus vegan
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schnell gemacht – in unter 15 Minuten vorbereitet
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für jede Eismaschine geeignet, ob mit oder ohne Kompressor (einzige Voraussetzung ist eine Füllmenge von mind. 1 Liter)
Eis selber machen lohnt sich
Egal ob du schon Erfahrung hast oder gerade erst beginnst: Eis selber machen lohnt sich. Es bietet so viele Vorteile, insbesondere wenn es zuckerfrei, eiweißreich und eventuell sogar vegan ist, so wie dieses Rezept:
Du weißt ganz genau, was drinnen steckt: Keine künstlichen Aromen, Farbstoffe oder versteckter Zucker. Nur echte, ausgewählte Zutaten ganz nach deinem Geschmack.
Ohne Zucker möglich und damit viel kalorienärmer: Gekauftes Eis enthält meist sehr viel Zucker. Selbstgemachtes Eis lässt sich komplett zuckerfrei und mit gesünderen Alternativen wie z.B. Erythrit, Xylit oder Stevia herstellen. Übrigens: Falls du mehr zu diesen Süßungsmitteln wissen willst, schau doch gern mal hier.
Günstiger: Wir haben im Supermarkt mal geschaut, was zuckerfreies Eis oder Proteineis kostet. Da beginnt momentan der Preis für einen Becher mit 500 ml Inhalt (ca. 340 g Gewicht) bei 2,99 Euro – und dann geht’s steil hoch bis ca. 7,99 Euro! Hui, ganz schön teuer! Selbst gemachtes zuckerfreies Eis und High Protein Eis kostet da – je nach Sorte bzw. verwendeten Zutaten – deutlich weniger.
Eiweißreich & voller guter Nährstoffe: In dieses Eis kommen viele hochwertige Zutaten, die dir z.B. Ballaststoffe, Eiweiß und hochwertige Fette liefern. Was natürlich nicht rein kommt sind Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen. Was hier – im Gegensatz zu gekauftem Eis und der Zubereitung mit gekauftem Nutella – nicht reinkommt, sind Palmöle, riesige Zuckermengen und andere günstige Füllstoffe der Lebensmittelindustrie.
Perfekt für spezielle Ernährungsformen: Ob vegan, Low Carb, Keto, glutenfrei oder laktosefrei – selbstgemachtes Eis lässt sich ganz leicht an deine individuellen Bedürfnisse anpassen. Du kannst es immer genau so zubereiten, dass es zu deinen Ernährungsgewohnheiten passt. Du kannst sogar durch das Hinzufügen von etwas extra Eiweißpulver, Superfoods oder Ballaststoffen in Form von z.B. Inulin aus deinem Eis ein Functional Food machen, das genau deine Bedürfnisse erfüllt.
Weniger Kalorien, mehr Genuss: Durch den Verzicht auf Zucker kannst du deutlich Kalorien einsparen ohne dabei auf leckeren Eisgenuss zu verzichten.
Unendlich kreativ: Du kannst experimentieren mit Geschmack, Konsistenz und Zutaten. Ausgefallene Kreationen und mutige Kompositionen sind gar kein Problem. Lass deiner Fantasie freien Lauf und vereine in deinem Eis, was dir schmeckt!
Ideal für Kinder: Du kannst gesunde Eis-Alternativen ohne Zucker und mit ganz viel Frucht zubereiten. So essen auch Obst-Muffel gern Gesundes!
Übrigens: Du magst solche einfachen und schnellen Eisrezepte?
Mehr zuckerfreie & gesunde Eisrezepte braucht die Welt! Wenn du auch gern selbst Eis machen möchtest und auf der Suche nach weiteren schnellen & einfach Ideen für jede Gelegenheit bist, dann haben wir ein Buch für dich, das wir dir gern vorstellen möchten:
Die besten Eisrezepte ohne Zucker In diesem Buch findest du die besten zuckerfreien Eisrezepte für deine Eismaschine mit oder ohne Kompressor. Liebevoll bebildert und voller kreativer, köstlicher Ideen für Eiscreme, Frozen Yoghurt, Sorbets und Protein Eis inkl. einem Bonuskapitel mit Rezepten für zuckerfreie Soßen, Cremes, Swirls und Toppings.
Kleines Plus: Viele Rezepte kommen mit tollen Variations-Ideen. So werden aus 100 Rezepten dank etlicher Varianten und kreativen Toppings, Eissoßen und Swirls Tausende von Eis-Möglichkeiten!
Das Buch steckt also voller leckerer und kreativer Rezepte für das ganze Jahr und jede Gelegenheit. Immer easy gemacht und besonders lecker! Und vor allem: Ohne Zucker, aber mit leckeren, hochwertigen Zutaten!
Nun aber zum Rezept:
Nutella Eis – das easy Rezept zum Eis selber machen
Für eine Eismaschine mit einem Eisbehälter von mind. 1 Liter Fassungsvermögen.
Nährwerte insgesamt ca.: 615 kcal, 18 g Eiweiß, 11 g Kohlenhydrate, 54 g Fett (mit den gehackten Haselnüssen berechnet)
Zutaten:
400 ml Haselnuss- oder Mandelmilch (ungesüßt)
1 gehäufter Esslöffel Kakaopulver
50 g Haselnuss-Mus (ungesüßt)
1 Prise Salz
4 Esslöffel Erythrit*
1 Prise gemahlene Vanille aus der Mühle (optional)
30 g gehackte Haselnüsse (optional)
* statt des Erythrits kannst du natürlich auch Zucker nehmen. Nimm dann einfach nur 3 Esslöffel Haushaltszucker.
Empfohlene Verdickungsmittel, falls du das Eis länger als ca. 2 – 3 Stunden im Tiefkühler lagern möchtest:
- 1 g Xanthan, Konjakmehl, Johannisbrotkernmehl, Guarkernmehl oder sehr fein gemahlene Flohsamenschalen
- 1 leicht gehäufter Esslöffel Inulin
Zubereitung:
1. Von der Nuss- oder Mandelmilch ca. 200 ml erhitzen, bis sie fast kocht. Vom Herd nehmen und das Kakaopulver einrühren. Anschließend das Nussmus zugeben und unter rühren in der warmen Milch auflösen. Falls du gehackte Haselnüsse in dein Eis geben willst, röste sie in einer Pfanne ohne Fett an und lass sie abkühlen.
2. Alle Zutaten (bis auf die gehackten Haselnüsse) mit Hilfe eines Schneebesens verrühren. Schmecke die Eismasse nochmals ab – sie sollte nun ein wenig intensiver im Geschmack sein, als dein Eis am Ende ausfallen soll. Bist du noch nicht zufrieden, kannst du nun noch etwas Erythrit (oder Zucker) zufügen oder etwas Kakaopulver und / oder Nussmus einrühren. Übrigens: Hast du einen Thermomix oder Monsieur Cuisine? Dann überlasse ihm das Erhitzen und Rühren!
3. Nun die Eismasse im Kühlschrank mind. 3 Stunden, besser über Nacht, durchkühlen lassen.
4. Die Masse in den Behälter deiner Eismaschine füllen. Die zur Seite gestellten Nüsse zufügen und die Eiscreme gemäß den Vorgaben des Herstellers gefrieren lassen.
Tipp: Lass die Eiscreme vor dem Servieren 1 – 2 Stunden im Tiefkühler nachgefrieren, dann wird sie etwas fester. Direkt aus der Eismaschine hat sie eine eher weiche Konsistenz, so wie Softeis (besonders, wenn du eine Softeismaschine hast oder dieses Programm verwendest).
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Gut zu wissen
Warum lohnt sich eine zuckerarme oder zuckerfreie Ernährung?
Nahrungsmittel können sowohl positive als auch negative Folgen für unseren Körper haben. Welche Folgen ein hoher Konsum an Zucker hat, und warum es sich lohnt, den Zucker im Essen zu reduzieren? Ganz einfach:
Zucker ist ein Kohlenhydrat. Nehmen wir Nahrung auf, die Zucker oder andere Kohlenhydrate enthält, wandelt der Körper diese Kohlenhydrate während der Verdauung in Glukose (und weitere Bestandteile) um. Denn Glukose ist ein „Treibstoff“ für viele Vorgänge im Körper, z.B. für Muskelarbeit, zur Gewinnung von Wärme oder für die Aktivität des Gehirns.
Es ist wichtig, zu verstehen, dass es unterschiedlich kompliziert für den Körper ist, Kohlenhydrate zu Glukose zu zerlegen: Je komplexer das Kohlenhydratmolekül aufgebaut ist, um so länger braucht er, bis er die Glukose vom „Rest“ abgespalten hat. Kohlenhydrate bestehen nämlich aus Zuckermolekülen. Diese Moleküle können sich in verschiedenen Strukturen zusammensetzen und ergeben die drei Arten von Kohlenhydraten: Zucker, Stärke und Ballaststoffe.
Bei Einfachzuckern (z.B. Haushaltszucker und der Zucker in normalen Süßigkeiten und Softdrinks) geht das Abspalten bzw. das Umwandeln in Glukose sehr schnell. Komplexe Kohlenhydrate (z.B. in Vollkornprodukten), brauchen länger. Das bedeutet, dass im erstgenannten Fall recht schnell eine große Menge an Glukosemolekülen freigesetzt wird. Im zweiten Fall werden ebenfalls Glukosemoleküle frei, aber nicht alle gleichzeitig, sondern nach und nach.
Wie geht es nun weiter mit der Glukose? Sie gelangt aus dem Verdauungstrakt in die Blutbahn, damit sie durch den Körper dorthin transportiert werden kann, wo sie als Treibstoff gebraucht wird. Wird die Glukose aus dem Verdauungstrakt in die Blutbahn entlassen, steigt der Blutzuckerspiegel an.
An dieser Stelle kommt ein weiterer wichtiger Akteur im Stoffwechsel-Geschehen ins Spiel: Das Insulin.
Insulin ist ein wichtiges Hormon für den Glukosestoffwechsel. Seine Aufgabe ist es, die Glukose nun aus dem Blut in die Zellen zu schleusen. Dort werden die Zuckermoleküle zur Energiegewinnung verwendet.
Je mehr Glukose sich im Blut befindet, um so mehr Insulin schüttet der Körper aus. Befindet sich nur wenig Glukose in der Blutbahn, wird entsprechend wenig Insulin ausgeschüttet.
Bei Diabetes und dessen Frühformen (Prädiabetes) ist genau dieser Mechanismus gestört bzw. die Zellen, die die Glukose aufnehmen sollen, reagieren nicht mehr gut auf das Insulin, so dass immer mehr Insulin ausgeschüttet werden muss, damit die Glukose aus dem Blut in die Körperzellen hinein gelangt (dies nennt man Insulinresistenz). Doch auch, wer nicht unter einer Insulinresistenz, Diabetes oder Prädiabetes leidet, mutet seinem Körper mit rapiden Blutzucker-Anstiegen viel zu.
Denn einerseits kommt es nach einer starken Ausschüttung von Insulin und dem Transport der Glukose in die Zellen natürlich zu einem starken Abfall des Blutzuckerspiegels – und dieser niedrige Blutzuckerspiegel signalisiert dem Körper dann wieder (Heiß-)Hunger, führt zu Leistungseinbrüchen, Gereiztheit, Konzentrationsschwierigkeiten usw.
Andererseits wird die Bauchspeicheldrüse durch diese immer wieder geforderte Höchstleistung auf Dauer in Mitleidenschaft gezogen.
Zum Dritten: Während sich freie Glukose in der Blutbahn befindet, verwertet der Körper diese, anstatt seine Reserven zu verbrennen. Eine Gewichtszunahme ist häufig die Folge. Und zusätzlich kann es noch vorkommen, dass die Körperzellen nach und nach weniger sensibel auf die große Insulin-Mengen reagieren. Die oben beschriebene Insulinresistenz ist dann die Folge. Sie beginnt i.d.R. schleichend. Deshalb lohnt es sich, auf übermäßigen Zuckerkonsum zu verzichten, selbst wenn man (noch) keine Anzeichen einer Insulinstoffwechselstörung an sich beobachtet.
Übrigens: Falls du wissen willst, wie stark Zucker deinen Körper bereits jetzt beeinflusst, kannst du hier einen Selbsttest machen.
Eiweiß – der Power-Stoff für deine Muskeln
Eiweiß fördert die Fettverbrennung und kurbelt den Stoffwechsel an. Da eine proteinreiche Ernährung automatisch den Gehalt an Kohlenhydraten reduziert, wird der Körper gezwungen, überschüssiges Fett abzubauen. Eine höhere Menge an Proteinen in der Nahrung verhindert übermäßige Insulinschwankungen. Aber das ist noch lange nicht alles!
Eiweiß aktiviert den Stoffwechsel auf zweierlei Weisen: Weil etwa ein Drittel der im Eiweiß enthaltenen Kalorien unmittelbar verbrannt wird, wird dem Körper zum einen im wahrsten Sinne des Wortes eingeheizt. Zum anderen gilt: Muskeln (aber auch die meisten anderen Körperzellen) benötigen Eiweiß um richtig funktionieren und wachsen zu können. Daher ist es wichtig, über die Nahrung genügend Protein für den Körper bereitzustellen, um dafür zu sorgen, dass ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Und Muskulatur wiederum erhöht den Grundumsatz des Körpers an Kalorien – selbst im Ruhezustand! Es lohnt sich also, ein den Muskelaufbau nicht aus den Augen zu verlieren, wenn man abnehmen oder sein Gewicht mühelos halten will.
Die meisten Menschen können ihren Proteinbedarf theoretisch durch die normale Ernährung decken. Sie müssen dazu aber darauf achten, öfters proteinreiche Lebensmittel zu essen. Eiweißpulver oder ähnliches ist dann nicht nötig. Allerdings ist es kein Geheimnis, dass es vielen Menschen im Alltag schwer fällt, ausreichend Eiweiß zu essen.
Zur Orientierung ist es hilfreich, zu wissen, dass ein Erwachsener pro Kilogramm Körpergewicht ungefähr 0,8 g bis 1 g Protein am Tag verzehren sollten. Wer Sport treibt und eher Muskulatur aufbauen möchte, sollte mehr Eiweiß zu sich nehmen – ca. 1,5 g pro Kilogramm Körpergewicht sollten es dann mindestens sein.
Achte also auf eine ausreichende Eiweißzufuhr. Wenn du mehr darüber erfahren willst, warum Eiweiß so wertvoll ist, was es mit den bekannten Aminosäuren auf sich hat, und wie du ganz easy eine Extraportion Eiweiß in dein Essen packst, dann schau doch mal hier:
Ein Gedanke zu “Nutella Eis selber machen – auch ohne Zucker möglich”
Die Eis Krem ist gut geworden 👍🏻