Superfood zum Löffeln: Gelbe Paprikasuppe mit Kokos


Bei diesem Wetter passt eine heiße Suppe gut, findet ihr nicht? Nicht nur, weil sie so schön sättigt. Sie wärmt auch von Innen heraus und ist Balsam für Leib und Seele. Soulfood eben.

 

Und diese herrliche Suppe hier macht nicht nur satt und glücklich, sondern sorgt auch dafür, dass ihr euch fitter, gesünder und leistungsfähiger fühlt. Wie das geht? Das Geheimnis liegt in den Zutaten: Hier kommen ausgewählt, besonders wertvolle Lebensmittel in den Topf, die in Kombination nochmals viel effektiver wirken. Und das Ergebnis ist eine echte Super-Suppe, die euch viel Power und ein herrlich wohliges Gefühl gibt.

 

Das Rezept stammt aus unserem neuen Buch Einfach, lecker, supergesund: Super Suppen und Eintöpfe. Dort findet ihr natürlich noch viele weitere tolle Suppen mit Superkräften.

 

 

Gelbe Paprikasuppe mit Kokos

Low Carb · Vegan · Kalorienarm

 

Ergibt 4 Portionen
Kalorien pro Portion: ca. 239
Eiweiß pro Portion: ca. 6 g
Fett pro Portion: ca. 14 g
Kohlenhydrate pro Portion: ca. 10 g
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Schwierigkeit: leicht

 

Zutaten:

3 gelbe Paprikaschoten

2 Pastinaken

1 große Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Esslöffel Öl

310 ml Gemüsebrühe

170 ml Kokosmilch

1 Teelöffel Speisestärke

Salz

Chiliflocken

2 Esslöffel Kokosraspel (nach Belieben)

Zubereitung:

1. Die Paprikaschoten und Pastinaken putzen und grob würfeln, die Zwiebel schälen und würfeln. Den Knoblauch schälen, fein hacken.

 

2. Die Zwiebel im heißen Öl anbraten, dann die Pastinaken- und die Paprikawürfel zufügen kurz mit anbraten. Mit der Brühe ablöschen und den Knoblauch zugeben. Lasst alles 15 Minuten köcheln.

 

3. Pürieren. Von der Kokosmilch 4 Esslöffel abnehmen, den Rest der Kokosmilch mit der Speisestärke verrühren und angießen. Die Suppe nochmals unter Rühren aufkochen lassen lassen und mit dem Salz und dem Chili abschmecken.

 

4. Die fertige Suppe in vier Suppentassen anrichten, dabei jeweils einen Esslöffel der zurückbehaltenen Kokosmilch dekorativ auf die Suppen klecksen und verstrudeln. Nach Belieben mit Kokosraspeln garniert servieren.

 

 

Super gesund weil…

 

Paprika ist mit ca. 28 Kilokalorien auf 100 g sehr kalorienarm. Sie zählt zu den Vitamin C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Der Genuss von Paprika kann durch den Gehalt an Capsaicin die Stimmung aufhellen, den Stoffwechsel so richtig ankurbeln, die Fettverbrennung erhöhen und den Appetit zügeln. Daher gilt Paprika als Wunderwaffe im Kampf gegen überflüssige Pfunde!

Die Paprika ist mit maximal 28 Kilokalorien auf 100g kalorienarm und noch dazu gesund: Sie ist reich an Kalium, Calcium, Magnesium und Zink sowie verschiedenen Vitaminen. Neben den Vitaminen A und B ist der Gehalt an Vitamin C besonders hoch. Paprika zählen zu den Vitamin C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt, wobei die rote Schote bis zu dreimal so viel Vitamin C enthält, wie grüne Paprika.

Vitamin C ist nicht nur ein Booster fürs Immunsystem, es ist auch unerlässlich für das Abnehmen, da es bei der Synthese mancher Fettsäuren gebraucht wird. Studien zeigen: Menschen mit einem geringen Vitamin-C-Spiegel im Blut nehmen 25% langsamer ab, als Menschen, die ausreichend Vitamin C essen

Zudem bringen Paprika Flavonoide und Carotinoide mit. Diese beiden Stoffe haben eine antioxidative und zellschützende Wirkung. Sie reduzieren damit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arthrose, vorzeitiges Altern und Entzündungsreaktionen. Die Mischung aus Vitaminen, Flavonoiden und Carotinoiden macht die Paprika zu einem optimalen Gemüse zum Schutz der Körperzellen.

Ihre Schärfe verdankt die Paprika dem Stoff Capsaicin. Je schärfer die Paprika, umso höher ist ihr Gehalt an diesem Stoff. Dieser Wirkstoff kommt unter anderem in Wärmepflastern zur Linderung von Rückenschmerzen zum Einsatz, da er einen Wärmereiz auslöst.

Capsaicin wirkt antibakteriell. Scharf gewürzte Speisen halten sich daher beispielsweise länger, als weniger gewürzte. Und auch im menschlichen Organismus kann Capsaicin unerwünschten Bakterien den Garaus machen. Der Genuss von Capsaicin in scharfen Speisen kann darüber hinaus die Stimmung aufhellen, den Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung erhöhen und Appetit zügeln. Greifen Sie also ruhig öfters mal zu pikanten Paprikasorten oder würzen Sie Ihr Essen mit Chili.

Als Gemüse kann die Paprika roh gegessen werden, aber auch gefüllt, gedünstet, gebraten oder gegrillt. Sie erhalten Paprika im Supermarkt, wobei Bio-Paprika weniger mit Chemikalien belastet ist und daher bevorzugt werden sollte.

Frische Paprika können zwei bis drei Tage bei Zimmertemperatur gelagert werden, im Kühlschrank bis zu einer Woche. Länger sollten Sie Paprika möglichst nicht lagern, da sich die wichtigen Vitamine mit der Zeit verflüchtigen.

 

Pastinaken enthalten Beta Carotin und den Schutzstoff Falcarinol. Diese schützen die Zellen und können sogar die Hautbeschaffenheit verbessern. Die Kombination des Beta Carotins aus der Pastinake mit dem Vitamin C der Paprika sorgt für einen enormen Schutzeffekt für eure Zellen. Beta Carotin gilt als eines der wirksamsten Antioxidantien und wird im Körper zum „Zellschutz“-Vitamin, dem Vitamin A umgewandelt. 

Zwiebeln enthalten viele Antioxidantien, z.B. das Flavonoid Quercetin und das Polyphenol Anthocyanin. Die in den Zwiebeln vorkommenden Schwefelverbindungen (Sulfide) hindern Bakterien am Wachstum. Besonders hilfreich ist das beim Schutz des Magens. Denn im Magen können Bakterien dazu führen, dass Nitrat in Nitrit umgewandelt wird. Nitrit wiederum kann krebserregende Nitrosamine bilden.

Die Schwefelverbindungen der Zwiebel können die beteiligten Bakterien abtöten und die Kettenreaktion daher aufhalten. Die schützenden Sulfide werden beim Erhitzen übrigens nicht zerstört, so dass auch Menschen mit empfindlichem Magen, die Zwiebeln nur gut gegart essen können, davon profitieren. Übrigens: Rote Zwiebeln enthalten doppelt so viele Antioxidantien wie weiße Zwiebeln. Zwei davon sind das Flavonoid Quercetin und das Polyphenol Anthocyanin. Diese beiden wertvollen Stoffe verhindern die Oxidation von Fettsäuren in den Zellen.

Das reduziert unter anderem chronische Entzündungsprozesse, aber auch langfristig Schäden an der DNA, die zur Entartung der Zellen führen können. Zwiebeln fördern zudem die Entgiftung und verdünnen das Blut, so dass es besser fließen kann. Dadurch werden alle Zellen des Körpers besser mit Nährstoffen versorgt. Ein sehr willkommener Nebeneffekt: Man fühlt sich auch fitter und wacher dadurch.

Das in den Zwiebeln enthaltene Kalium regt die Entschlackung an. Vitamin C, K, Eisen und Folsäure unterstützen das Immunsystem und die Zellerneuerung. Gerade Vitamin K ist ein wichtiger Inhaltstoff: Er fördert neben der Zellerneuerung das Knochenwachstum, die Blutgerinnung, unterstützt das Herz-Kreislaufsystem und kann sogar vor Gefäßverkalkung schützen. Vitamin K ist relativ hitzestabil, so dass es auch den Garprozess gut übersteht.

Gut zu wissen: Es ist gar nicht nötig, besonders viele Zwiebeln zu essen, um den Schutz des Gemüses im vollen Umfang für sich zu nutzen: Etwa eine halbe Zwiebel am Tag, z.B. als Bestandteil der Hauptspeisen, in Suppe oder Salat, genügt schon vollkommen, um die tolle Wirkung zu entfalten.

Kokosmilch – Die Kokosnuss ist unglaublich vielseitig. Allen voran ihr Öl, das in der Küche überall Verwendung finden kann. Es besteht zum großen Teil aus gesättigten Fettsäuren, und diese galten lange als ungesund. Mittlerweile ist aber belegt, dass die gesättigten Fettsäuren aus der Kokosnuss z.B. vor Arterienverkalkung, Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herzinfarkt schützen können.  Der Grund: Die gesättigten Fettsäuren erhöhen das „gute“ HDL-Cholesterin im Blut. Das führt insgesamt zu einem besseren Fettstoffwechsel und zu weniger schädlichen Ablagerungen in den Gefäßen. Das in der Kokosnuss enthaltene Fett birgt noch eine Überraschung: Es enthält unter anderem die Fettsäuren Laurinsäure und Caprinsäure. Diese sind in der Lage, die Zellwände von Bakterien und teilweise von Pilzen zu zerstören. Die Wirkung wurde bei Bakterien der Stämme Staphylokokken, Helicobacter pylori, Streptobazillen und bei Chlamydien belegt. Neben dem Öl der Kokosnuss bringen auch Kokosmilch und –sahne diese positiven Effekte mit. Und: Kokosmilch kann sogar bei einer Diät helfen. Und das, obwohl sie bis zu 22% Fett enthält.

Wie das funktioniert? Ganz einfach: Kokosmilch enthält mittelkettige Triglyceride. Diese werden viel schneller in Energie umgewandelt, als andere Fette. Besonders bei der Energieversorgung von Leber und Lymphknoten spielen diese Fette eine Rolle. Die mittelkettigen Triglyceride machen zwar genauso schnell und nachhaltig satt, wie andere Fette, setzen aber nicht so stark in Form von Speckröllchen an. Allerdings: 60ml Kokosmilch am Tag reichen aus. Ansonsten kehrt sich der positive Effekt ins Gegenteil.

Und was ist mit dem Kokosfleisch? Auch da dürfen Sie zugreifen. Es ist reich an Kupfer, das Enzyme aktiviert, die wiederum die Bildung von Neurotransmittern auslösen. Es stabilisiert also die Nervenfunktion. Zudem ist es ballaststoffreich, macht dadurch lange satt ohne dick zu machen und regt die Darmtätigkeit an.


Chili verdanken ihre Schärfe dem Stoff Capsaicin. Capsaicin kann Bakterien und sogar Viren vernichten und die Stimmung aufhellen, den Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung erhöhen und Appetit zügeln. Perfekt also für alle, die auf ihre Figur achten!

Wenn die Schärfe euch also den Schweiß auf die Stirn treibt, dürfen ihr euch freuen: Euer Stoffwechsel wurde durch das Capsaicin so richtig gepusht und sorgt dadurch für dieses Hitzegefühlt! Gerade in der Winterzeit unterstützt die Schärfe den Kampf gegen Viren und Bakterien, denn durch die gesteigerte Durchblutung werden diese effektiver bekämpft. Die Kombination der bakterienhemmenden Wirkstoffe aus Zwiebel und Chili und die wertvollen Antioxidantien sorgen dafür, dass Krankheitserreger keine Chance haben! Gerade diese Kombination ist es also, die dieses Gericht so gesund machen.

Worauf wartet ihr also noch? Probiert es doch mal aus!

 

 

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