Superfood zum Löffeln: Gelbe Paprikasuppe mit Kokos


Bei diesem Wetter passt eine heiße Suppe gut, findet ihr nicht? Nicht nur, weil sie so schön sättigt. Sie wärmt auch von Innen heraus und ist Balsam für Leib und Seele. Soulfood eben.

 

Und diese herrliche Suppe hier macht nicht nur satt und glücklich, sondern sorgt auch dafür, dass ihr euch fitter, gesünder und leistungsfähiger fühlt. Wie das geht? Das Geheimnis liegt in den Zutaten: Hier kommen ausgewählt, besonders wertvolle Lebensmittel in den Topf, die in Kombination nochmals viel effektiver wirken. Und das Ergebnis ist eine echte Super-Suppe, die euch viel Power und ein herrlich wohliges Gefühl gibt.

 

Das Rezept stammt aus unserem neuen Buch Einfach, lecker, supergesund: Super Suppen und Eintöpfe. Dort findet ihr natürlich noch viele weitere tolle Suppen mit Superkräften.

 

 

Gelbe Paprikasuppe mit Kokos

Low Carb · Vegan · Kalorienarm

 

Ergibt 4 Portionen
Kalorien pro Portion: ca. 240
Eiweiß pro Portion: ca. 5 g
Fett pro Portion: ca. 15 g
Kohlenhydrate pro Portion: ca. 10 g
Zubereitungszeit: ca. 25 Minuten
Schwierigkeit: leicht

 

Zutaten:

3 gelbe Paprikaschoten

2 Pastinaken

1 Zwiebel

1 Knoblauchzehe

2 Esslöffel Öl

300 ml Gemüsebrühe

180 ml Kokosmilch

1 Teelöffel Speisestärke

Salz

Chiliflocken

2 Esslöffel Kokosraspel (nach Belieben)

Zubereitung:

1. Die Paprikaschoten und Pastinaken putzen und grob würfeln, die Zwiebel schälen, würfeln, den Knoblauch schälen und fein hacken.

 

2. Zwiebel im Öl anbraten, dann Pastinaken- und Paprikawürfel zufügen kurz mit anbraten. Mit der Brühe ablöschen. Knoblauch zugeben und 15 Minuten köcheln.

 

3. Pürieren. Von der Kokosmilch 4 Esslöffel abnehmen, den Rest der Kokosmilch mit der Speisestärke verrühren und angießen. Die Suppe nochmals unter Rühren aufkochen lassen. Mit Salz und Chili abschmecken.

 

4. Die Suppe in vier Suppentassen anrichten, dabei jeweils einen Esslöffel der zurückbehaltenen Kokosmilch dekorativ auf die Suppen klecksen. Nach Belieben mit Kokosraspeln garniert servieren.

 

 

Super gesund weil…

 

Paprika ist mit ca. 28 Kilokalorien auf 100 g sehr kalorienarm. Sie zählt zu den Vitamin C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Der Genuss von Paprika kann durch den Gehalt an Capsaicin die Stimmung aufhellen, den Stoffwechsel so richtig ankurbeln, die Fettverbrennung erhöhen und den Appetit zügeln. Daher gilt Paprika als Wunderwaffe im Kampf gegen überflüssige Pfunde!

 

Pastinaken enthalten Beta Carotin und den Schutzstoff Falcarinol. Diese schützen die Zellen und können sogar die Hautbeschaffenheit verbessern. Die Kombination des Beta Carotins aus der Pastinake mit dem Vitamin C der Paprika sorgt für einen enormen Schutzeffekt für eure Zellen.

Zwiebeln enthalten viele Antioxidantien, z.B. das Flavonoid Quercetin und das Polyphenol Anthocyanin. Die in den Zwiebeln vorkommenden Schwefelverbindungen (Sulfide) hindern Bakterien am Wachstum. Besonders hilfreich ist das beim Schutz vor Magenkrebs. Denn im Magen können Bakterien dazu führen, dass in der Nahrung vorkommendes Nitrat in Nitrit umgewandelt wird. Nitrit wiederum kann krebserregende Nitrosamine bilden. Die Schwefelverbindungen der Zwiebel können die beteiligten Bakterien abtöten und diese Kettenreaktion aufhalten. Das Besondere: Diese schützenden Sulfide werden beim Erhitzen nicht zerstört, so dass auch Menschen mit empfindlichem Magen, die Zwiebeln nur gut gegart essen können, davon profitieren.

Kokosmilch ist reich an Kupfer, das Enzyme aktiviert, die wiederum die Bildung von Neurotransmittern auslösen. Es stabilisiert also die Nervenfunktion, die u.a. für einen aktiven Stoffwechsel zuständig ist. Zudem ist die Kokosnuss ballaststoffreich, macht dadurch lange satt, entgiftet, regt die Darmtätigkeit an und wirkt stark antibakteriell. Kokosmilch kann trotz ihres Fettgehalts von bis zu 22% sogar beim Abnehmen helfen: Sie enthält mittelkettige Triglyceride. Diese werden schneller in Energie umgewandelt, als andere Fette. Besonders bei der Energieversorgung von Leber und Lymphknoten spielen diese Fette eine Rolle. Die mittelkettigen Triglyceride machen zwar genauso nachhaltig satt, wie andere Fette, setzen aber nicht so stark in Form von Speckröllchen an.


Chili verdanken ihre Schärfe dem Stoff Capsaicin. Capsaicin kann Bakterien vernichten und die Stimmung aufhellen, den Stoffwechsel ankurbeln, die Fettverbrennung erhöhen und Appetit zügeln. Wenn die Schärfe euch also den Schweiß auf die Stirn treibt, dürfen ihr euch freuen: Euer Stoffwechsel wurde durch das Capsaicin so richtig gepusht und sorgt dadurch für dieses Hitzegefühlt! Gerade in der Winterzeit unterstützt die Schärfe den Kampf gegen Viren und Bakterien, denn durch die gesteigerte Durchblutung werden diese effektiver bekämpft. Die Kombination der bakterienhemmenden Wirkstoffe aus Zwiebel und Chili und die wertvollen Antioxidantien sorgen dafür, dass Krankheitserreger keine Chance haben!

 

 

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